Februar 2026: Holzmarktbericht der LK Österreich
Die österreichische Konjunktur erholt sich nur langsam, wobei insbesondere die Bauwirtschaft weiterhin durch eine schwache Investitionsnachfrage belastet wird. Während Industrie und Bau kaum Dynamik zeigen, stützen positive Erwartungen im Dienstleistungssektor und im Einzelhandel das gesamtwirtschaftliche Stimmungsbild.
Nadelsägerundholz
Die Standorte der österreichischen Sägeindustrie sind unterschiedlich bevorratet. Entsprechend differenziert ist auch das Nachfrageverhalten nach Nadelsägerundholz. In Kärnten, Niederösterreich und Tirol ist nach wie vor eine rege Nachfrage zu verzeichnen. Ernte- und Transportkapazitäten sind ausreichend vorhanden, der Abtransport wird lediglich regional von wetterbedingten Sperren beeinflusst. In Oberösterreich entstehen ob hoher Angebotsmengen vereinzelt Waldlager, jedoch im jahreszeitlich üblichen Ausmaß. In Vorarlberg verhindern die Witterungsbedingungen den kontinuierlichen Abtransport hoher Angebotsmengen. In der Steiermark und Salzburg kommt es neben Tauwettersperren vereinzelt zu Zufuhrbeschränkungen und Kontingentierungen. Die Preise sind grundsätzlich stabil. Regional können sie jedoch unter Druck geraten. Sowohl Weiß- als auch Schwarzkiefer können weiterhin zu attraktiven Konditionen vermarktet werden. Lärche ist unverändert lebhaft nachgefragt.
Am Laubsägerundholzmarkt bleibt die Nachfrage nach Eiche weiterhin rege. Dies spiegelten auch die Wertholzsubmissionen in Oberösterreich und Niederösterreich wider. In Niederösterreich erzielte eine Eiche mit € 3.239,- pro FMO das Höchstgebot, in Oberösterreich erreichte der wertvollste Stamm – ebenfalls eine Eiche – einen Erlös von über 10.000,- Euro.
Am Laubsägerundholzmarkt bleibt die Nachfrage nach Eiche weiterhin rege. Dies spiegelten auch die Wertholzsubmissionen in Oberösterreich und Niederösterreich wider. In Niederösterreich erzielte eine Eiche mit € 3.239,- pro FMO das Höchstgebot, in Oberösterreich erreichte der wertvollste Stamm – ebenfalls eine Eiche – einen Erlös von über 10.000,- Euro.
Industrieholz
Die Nachfragebelegung nach Industrierundholz durch die Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie setzt sich weiter fort. Auch Schleifholz lässt sich wieder vermarkten. Bereitgestellte Sortimente werden rasch abttransportiert und übernommen. Die Preise sind noch stabil. Plattenholz-Sortimente konnten in Niederösterreich um € 10,- je AMM zulegen. Laubindustrierundholz wird regional unterschiedlich nachgefragt.
Energieholz
Aufgrund der anhaltend tiefen Temperaturen wurde der Lagerabbau weiter vorangetrieben und die Nachfrage nach Energieholz ist mit Ausnahme Oberösterreich gestiegen. Ein Überangebot ist nur mehr bei schlechteren Qualitäten zu beobachten. Qualitativ hochwertiges Scheitholz wird aufgrund der bislang intensiven Heizperiode ebenfalls verstärkt nachgefragt. Die Preise haben bis jetzt nur in Niederösterreich leicht zulegen können.
In der aktuellen Situation sollte noch engerer Kontakt zu den Abnehmern gepflegt und im Vorhinein Schlussbriefe über Preise, Mengen- und Lieferprofile vereinbart werden.
Alle angegebenen Preise beziehen sich auf Geschäftsfälle im Zeitraum Jänner – Anfang Februar 2026 und sind Nettopreise, zu denen die Umsatzsteuer zuzurechnen ist. Für den Holzverkauf an Unternehmer gelten folgende Steuersätze: bei Umsatzsteuerpauschalierung für alle Sortimente 13 %, bei Regelbesteuerung sind bei Energieholz/Brennholz 13 % und für Rundholz 20 % anzuwenden. Abweichungen und Änderungen vorbehalten.
Alle angegebenen Preise beziehen sich auf Geschäftsfälle im Zeitraum Jänner – Anfang Februar 2026 und sind Nettopreise, zu denen die Umsatzsteuer zuzurechnen ist. Für den Holzverkauf an Unternehmer gelten folgende Steuersätze: bei Umsatzsteuerpauschalierung für alle Sortimente 13 %, bei Regelbesteuerung sind bei Energieholz/Brennholz 13 % und für Rundholz 20 % anzuwenden. Abweichungen und Änderungen vorbehalten.