Steiermark Schlachtschweine
Fleischnachfrage schwach, Schweineangebot niedrig
Schlachtschweine- wie Ferkelmarkt in Mitleidenschaft gezogen
Trotz eines überschaubaren Angebots konnte sich der österreichische Schlachtschweinemarkt nicht dem externen Druck entziehen. So musste, der deutschen Notierungsrücknahme um zehn Cent folgend, auch die heimische Notierung um vier Cent gekürzt werden. Die Gefrierlager konnten noch nicht freigemacht werden, zudem herrschen EU-weit teils Kampfpreise. Feiertage schränken die Schlachtaktivitäten zusätzlich ein. Diese Situation nimmt die Ferkelpreise mit auf die Reise, auch wenn am österreichischen Markt Angebot und Nachfrage gut zusammenpassen.
Erzeugerpreise für die Schlachtwoche von 30. April bis 6. Mai 2026, erhobene Erzeugerpreise inkl. eventueller Zu- und Abschläge, in Euro je kg netto
| Klasse | Ø-Preis | Veränd. z. Vorwoche |
| S | 1,93 | ±0,00 |
| E | 1,84 | +0,01 |
| U | 1,69 | +0,09 |
| Ø S-P | 1,91 | +0,01 |
| Zuchten | 0,94 | ±0,00 |
Quelle: Styriabrid, LK Steiermark
EU-Erzeugerpreise
| Kl.E, je 100 kg | Wo 18 | Tendenz Vorwoche |
| EU | 167,37 | – 0,60 |
| Österreich | 187,04 | +1,33 |
| Deutschland | 179,47 | +0,68 |
| Niederlande | –– | –– |
| Dänemark | 151,49 | +1,49 |
Quelle: EU-Kommission