Schweine- und Ferkelpreise KW 29/2026
Eine unerträgliche Konstellation. Neben der Negativspirale, welche außer Deutschland
auch andere Notierungen erfasste, wird diese Entwicklung einen Strukturwandel sowohl auf
Erzeuger- und in weiterer Folge auch auf Abnehmerseite beschleunigen. Werden die produ-
zierenden Betriebe weniger, macht die Entwicklung auch vor Schlachtunternehmen nicht halt.
Spanien versucht stetig aufgrund des Regionalisierungsabkommens, durch die Afrikanische
Schweinepest, Ware im EU-Binnenmarkt abzusetzen, sei es sogar durch nicht mehr vertretbare
Tiefstpreise.
In Österreich sank das durchschnittliche Schlachtgewicht in Richtung 98 kg und auch das Angebot
fiel nicht zu üppig aus. In der aktuellen Marktsituation sind dies wesentliche Parameter, wodurch ein genereller Gleichschritt mit unserem direkten Nachbarland vereitelt werden konnte. Ein Preisrückgang
um 8 Cent war die Folge. Mit dem Ergebnis sind sowohl Abnehmer als auch Erzeuger sicherlich nicht zufrieden. Zum einen vergrößert sich der Preisabstand im internationalen Vergleich, zum anderen treibt
es den Deckungsbeitrag der Mäster weiter in den negativen Bereich. In Summe zählen jedoch
Kompromisse, um schwierige Zeiten bewältigen zu können. Der Druck innerhalb Europas belastet den Fleischmarkt noch immer immens. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse mit -8 Cent notiert.
auch andere Notierungen erfasste, wird diese Entwicklung einen Strukturwandel sowohl auf
Erzeuger- und in weiterer Folge auch auf Abnehmerseite beschleunigen. Werden die produ-
zierenden Betriebe weniger, macht die Entwicklung auch vor Schlachtunternehmen nicht halt.
Spanien versucht stetig aufgrund des Regionalisierungsabkommens, durch die Afrikanische
Schweinepest, Ware im EU-Binnenmarkt abzusetzen, sei es sogar durch nicht mehr vertretbare
Tiefstpreise.
In Österreich sank das durchschnittliche Schlachtgewicht in Richtung 98 kg und auch das Angebot
fiel nicht zu üppig aus. In der aktuellen Marktsituation sind dies wesentliche Parameter, wodurch ein genereller Gleichschritt mit unserem direkten Nachbarland vereitelt werden konnte. Ein Preisrückgang
um 8 Cent war die Folge. Mit dem Ergebnis sind sowohl Abnehmer als auch Erzeuger sicherlich nicht zufrieden. Zum einen vergrößert sich der Preisabstand im internationalen Vergleich, zum anderen treibt
es den Deckungsbeitrag der Mäster weiter in den negativen Bereich. In Summe zählen jedoch
Kompromisse, um schwierige Zeiten bewältigen zu können. Der Druck innerhalb Europas belastet den Fleischmarkt noch immer immens. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse mit -8 Cent notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,54 (- 0,08) | € 1,44 |
| Zuchten | € 0,86 (- 0,08) | € 0,76 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Katastrophaler Schlachtschweinemarkt reißt Ferkelpreise mit in den Keller
Die desaströsen Entwicklungen auf den europäischen Schlachtschweinemärkten lassen nun auch die Ferkelpreise abstürzen. Enorme Schweinefleischmengen aus Spanien fluten nach wie vor die gesamte EU. Diese Fleischberge waren eigentlich für Drittlandexporte vorgesehen, die aber seuchenbedingt fast völlig zum Erliegen gekommen sind. Gleichzeitig fällt die Nachfrage nach Schweinefleisch in der EU weiterhin schwach aus. Diese Gemengelage erzeugt eine verhaltene Ferkel-Einstallbereitschaft bei zahlreichen Mästern. Deswegen kommt es in der laufenden Vermarktungswoche zu ausgeprägten Preisreduktionen auf den europäischen Ferkelmärkten. Das dabei nun erreichte Preisniveau kam zuletzt 2020 vor. Eine kostendeckende Ferkelproduktion ist damit im Durchschnitt der Betriebe nicht mehr möglich.
Die Absatzsituation auf den heimischen Ferkelmärkten zeigt sich sehr unterschiedlich. In Summe ist sie aber auch bei uns angespannt. In Anbetracht stark fallender Ferkelpreise in der EU, müssen auch wir in Österreich zumindest einen Teil dieser Rücknahmen nachvollziehen. Die um 20 Cent reduzierte Ferkelnotierung erreicht mit 2,45 Euro ein echt krisenhaftes Niveau mit nachhaltigen Auswirkungen auf Betriebsentwicklungen.
Die desaströsen Entwicklungen auf den europäischen Schlachtschweinemärkten lassen nun auch die Ferkelpreise abstürzen. Enorme Schweinefleischmengen aus Spanien fluten nach wie vor die gesamte EU. Diese Fleischberge waren eigentlich für Drittlandexporte vorgesehen, die aber seuchenbedingt fast völlig zum Erliegen gekommen sind. Gleichzeitig fällt die Nachfrage nach Schweinefleisch in der EU weiterhin schwach aus. Diese Gemengelage erzeugt eine verhaltene Ferkel-Einstallbereitschaft bei zahlreichen Mästern. Deswegen kommt es in der laufenden Vermarktungswoche zu ausgeprägten Preisreduktionen auf den europäischen Ferkelmärkten. Das dabei nun erreichte Preisniveau kam zuletzt 2020 vor. Eine kostendeckende Ferkelproduktion ist damit im Durchschnitt der Betriebe nicht mehr möglich.
Die Absatzsituation auf den heimischen Ferkelmärkten zeigt sich sehr unterschiedlich. In Summe ist sie aber auch bei uns angespannt. In Anbetracht stark fallender Ferkelpreise in der EU, müssen auch wir in Österreich zumindest einen Teil dieser Rücknahmen nachvollziehen. Die um 20 Cent reduzierte Ferkelnotierung erreicht mit 2,45 Euro ein echt krisenhaftes Niveau mit nachhaltigen Auswirkungen auf Betriebsentwicklungen.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 29/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,45 | (- 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,45 | (- 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,45 | (- 0,20) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,54 | (- 0,08) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,86 | (- 0,08) |