Schweine- und Ferkelpreise KW 27/2026
Während das Angebot und die Schlachtgewichte durch die Bank abrutschten, verringerte sich
gleichermaßen die Nachfrage im Handel mit Schweinefleisch. Des Öfteren wanderte Ware in die
TK-Lager. Der Druck am Markt wurde nicht minimiert, sondern baute sich gebietsweise sogar noch
weiter auf. Deutsche Forderungen nach Preisabschlägen konnten nur durch noch stärkere Angebotsrückgänge verhindert werden. Ein schwacher Trost für die Branche, die wirtschaftlich am
Boden liegt. In Italien werden in den nächsten Wochen Impulse durch den anlaufenden Tourismus
erwartet. Die dortige Situation wird jedoch ebenfalls durch den innereuropäischen Konkurrenzkampf
am Fleischmarkt, in dem Spanien federführend ist, beeinflusst. Frankreich kann als einziges Land auf
feste Preise pochen. Die wöchentliche Menge findet reibungslosen Absatz. Zwar nehmen hier Schlachtgewichte und Angebot ebenfalls ab, der französische Markt hängt jedoch bei weitem nicht so
vom Export ab.
Auch in Österreich ging das Angebot diese Woche spürbar zurück. In der abgelaufenen Schlachtwoche rutschte die Schlachtmenge wieder unter 90.000 Stück auf 88.000. Auch das durchschnittliche Schlachtgewicht sank in den vergangenen drei Wochen um 0,8 kg. Dies sind Anfang Juli traditionelle Entwicklungen in der Mast. Im Fleischgeschäft verbesserte sich der Absatz von Schopf, ist jedoch noch immer nicht zufriedenstellend. Frische Ware wird bestmöglich verkauft, um es nicht teuer einfrieren zu müssen. Das reduzierte Angebot quer durch Europa errettet nicht nur Österreich, den durch die Exportschwierigkeiten erzeugten Druck, nachzugeben. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
gleichermaßen die Nachfrage im Handel mit Schweinefleisch. Des Öfteren wanderte Ware in die
TK-Lager. Der Druck am Markt wurde nicht minimiert, sondern baute sich gebietsweise sogar noch
weiter auf. Deutsche Forderungen nach Preisabschlägen konnten nur durch noch stärkere Angebotsrückgänge verhindert werden. Ein schwacher Trost für die Branche, die wirtschaftlich am
Boden liegt. In Italien werden in den nächsten Wochen Impulse durch den anlaufenden Tourismus
erwartet. Die dortige Situation wird jedoch ebenfalls durch den innereuropäischen Konkurrenzkampf
am Fleischmarkt, in dem Spanien federführend ist, beeinflusst. Frankreich kann als einziges Land auf
feste Preise pochen. Die wöchentliche Menge findet reibungslosen Absatz. Zwar nehmen hier Schlachtgewichte und Angebot ebenfalls ab, der französische Markt hängt jedoch bei weitem nicht so
vom Export ab.
Auch in Österreich ging das Angebot diese Woche spürbar zurück. In der abgelaufenen Schlachtwoche rutschte die Schlachtmenge wieder unter 90.000 Stück auf 88.000. Auch das durchschnittliche Schlachtgewicht sank in den vergangenen drei Wochen um 0,8 kg. Dies sind Anfang Juli traditionelle Entwicklungen in der Mast. Im Fleischgeschäft verbesserte sich der Absatz von Schopf, ist jedoch noch immer nicht zufriedenstellend. Frische Ware wird bestmöglich verkauft, um es nicht teuer einfrieren zu müssen. Das reduzierte Angebot quer durch Europa errettet nicht nur Österreich, den durch die Exportschwierigkeiten erzeugten Druck, nachzugeben. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,62 (+/- 0,00) | € 1,52 |
| Zuchten | € 0,94 (+/-0,00) | € 0,84 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Absatzgeschehen massiv von den Entwicklungen am Schlachtschweinemarkt abhängig
Da sich der Schlachtschweinemarkt auch nach den deutlichen Preisabschlägen nicht stabilisiert hat, bleibt die Verunsicherung der Mäster in ganz Europa groß. Eine um diese Jahreszeit nicht übliche Ferkel-Einstallmüdigkeit ist die Folge. Im gesamten EU-Raum kommt es deswegen zu Verzögerungen im Ferkelabsatz. In manchen Regionen Europas ist der Ferkelabsatz in einem Maß unter Druck geraten, dass dort nun begonnen wird, mit Dumpingpreisen den Ferkelverkauf anzukurbeln. Da sich aber der Schlachtschweinemarkt weiterhin völlig impulslos darstellt, sind die Absatzeffekte dieser Lockangebote sehr gering. Die EU-weiten Ferkelnotierungen verbleiben auf den inzwischen überall sehr niedrigen Niveaus.
Das heimische Absatzgeschehen zeigt im Bundesländervergleich von Woche zu Woche große Unterschiede. Von einer vollständigen Markträumung bis hin zu deutlichen Ferkelüberhängen reicht diese Palette. Nach wie vor bewegt sich das wöchentlich frische Angebot auf stabilem Niveau, die Nachfrage stagniert aber weiterhin. Die Ferkelnotierung bleibt mit 2,75 Euro in ganz Österreich unverändert.
Da sich der Schlachtschweinemarkt auch nach den deutlichen Preisabschlägen nicht stabilisiert hat, bleibt die Verunsicherung der Mäster in ganz Europa groß. Eine um diese Jahreszeit nicht übliche Ferkel-Einstallmüdigkeit ist die Folge. Im gesamten EU-Raum kommt es deswegen zu Verzögerungen im Ferkelabsatz. In manchen Regionen Europas ist der Ferkelabsatz in einem Maß unter Druck geraten, dass dort nun begonnen wird, mit Dumpingpreisen den Ferkelverkauf anzukurbeln. Da sich aber der Schlachtschweinemarkt weiterhin völlig impulslos darstellt, sind die Absatzeffekte dieser Lockangebote sehr gering. Die EU-weiten Ferkelnotierungen verbleiben auf den inzwischen überall sehr niedrigen Niveaus.
Das heimische Absatzgeschehen zeigt im Bundesländervergleich von Woche zu Woche große Unterschiede. Von einer vollständigen Markträumung bis hin zu deutlichen Ferkelüberhängen reicht diese Palette. Nach wie vor bewegt sich das wöchentlich frische Angebot auf stabilem Niveau, die Nachfrage stagniert aber weiterhin. Die Ferkelnotierung bleibt mit 2,75 Euro in ganz Österreich unverändert.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 27/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,75 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,75 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,75 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,62 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,94 | (+/- 0,00) |