Schweine- und Ferkelpreise KW 25/2026
Regionale Unterschiede bleiben jedoch bestehen, trotzdem agiert man im Handel noch vorsichtig.
Die kurz bevorstehende Urlaubszeit lässt sich bezüglich des Inlandsgeschäfts schwer abschätzen.
Spanien, dessen EU-Marktstrategie den Binnenmarkt im ersten Halbjahr gehörig aufgemischt hat, verzeichnet bereits hitzebedingte Einbußen bei den Tageszunahmen. Die Schlachtgewichte sinken
und die Schlachthofseite reduziert Schlachttage.
In Österreich bemüht man sich mit Deutschland d’accord, den Preissturz zu verdauen. Sah man
sich zuletzt einer scheinbar schwer bewältigbaren Angebotsmenge gegenüber, riss zur aktuellen
Schlachtwoche das Überangebot ab. Verschobene Schlachtpartien ließen sich gut abarbeiten.
Auch das durchschnittliche Schlachtgewicht bewegt sich bei ca. 99,5 kg, im Schnitt 1 kg weniger
als im ersten Quartal. Im Fleischgeschäft hat sich die Angebotslage zusehends bereinigt. Im
Handel mit Edelteilen verzeichnet man lediglich beim Schopf verhaltene Nachfrage.
Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Die kurz bevorstehende Urlaubszeit lässt sich bezüglich des Inlandsgeschäfts schwer abschätzen.
Spanien, dessen EU-Marktstrategie den Binnenmarkt im ersten Halbjahr gehörig aufgemischt hat, verzeichnet bereits hitzebedingte Einbußen bei den Tageszunahmen. Die Schlachtgewichte sinken
und die Schlachthofseite reduziert Schlachttage.
In Österreich bemüht man sich mit Deutschland d’accord, den Preissturz zu verdauen. Sah man
sich zuletzt einer scheinbar schwer bewältigbaren Angebotsmenge gegenüber, riss zur aktuellen
Schlachtwoche das Überangebot ab. Verschobene Schlachtpartien ließen sich gut abarbeiten.
Auch das durchschnittliche Schlachtgewicht bewegt sich bei ca. 99,5 kg, im Schnitt 1 kg weniger
als im ersten Quartal. Im Fleischgeschäft hat sich die Angebotslage zusehends bereinigt. Im
Handel mit Edelteilen verzeichnet man lediglich beim Schopf verhaltene Nachfrage.
Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,62 (+/- 0,00) | € 1,52 |
| Zuchten | € 0,94 (+/-0,00) | € 0,84 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Krisenhafte Entwicklung
Der gesamte europäische Schweinemarkt ist in den letzten Wochen in eine echte Krise gerutscht.
Das gilt gleichermaßen für den Schlachtschweine- und den Ferkelmarkt.
Ausgehend von einem um diese Jahreszeit völlig unüblichen Preisverfall bei Schlachtschweinen
gerät der Ferkelmarkt gehörig unter Druck.
Nicht nur eine Nachfrageschwäche sondern vor allem die fallenden Ferkelpreise lassen die Ferkel-
erzeuger um die Wirtschaftlichkeit ihrer Produktion bangen. Die Sorge ist berechtigt, da sich mit den aktuellen Preisentwicklungen eine Kostendeckung nicht mehr ausgeht. Nach wie vor liegt das Übel
der derzeitigen Marktverwerfung aber nicht an gestiegenen Produktionszahlen, sondern an einer
anhaltend schlechten Absatzlage von Schweinefleisch und das nicht nur in Europa. Spaniens Strategie
einen wesentlichen Teil ihrer Schweineproduktion in Drittländer zu exportieren und gleichzeitig den Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest nicht Herr zu werden, treibt die gesamte europäische Schweinebranche in einen existentiellen Notstand.
In Österreich kann man sich, trotz durchaus besserer Marktverläufe, diesen europäischen Entwicklungen nicht entziehen. Die teils enormen Ferkelpreisrücknahmen in zahlreichen EU-Ländern werden in
Österreich aber nur zum Teil vollzogen. Die heimische Notierung bricht aber trotzdem um 20 Cent auf
2,75 Euro ein.
Der gesamte europäische Schweinemarkt ist in den letzten Wochen in eine echte Krise gerutscht.
Das gilt gleichermaßen für den Schlachtschweine- und den Ferkelmarkt.
Ausgehend von einem um diese Jahreszeit völlig unüblichen Preisverfall bei Schlachtschweinen
gerät der Ferkelmarkt gehörig unter Druck.
Nicht nur eine Nachfrageschwäche sondern vor allem die fallenden Ferkelpreise lassen die Ferkel-
erzeuger um die Wirtschaftlichkeit ihrer Produktion bangen. Die Sorge ist berechtigt, da sich mit den aktuellen Preisentwicklungen eine Kostendeckung nicht mehr ausgeht. Nach wie vor liegt das Übel
der derzeitigen Marktverwerfung aber nicht an gestiegenen Produktionszahlen, sondern an einer
anhaltend schlechten Absatzlage von Schweinefleisch und das nicht nur in Europa. Spaniens Strategie
einen wesentlichen Teil ihrer Schweineproduktion in Drittländer zu exportieren und gleichzeitig den Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest nicht Herr zu werden, treibt die gesamte europäische Schweinebranche in einen existentiellen Notstand.
In Österreich kann man sich, trotz durchaus besserer Marktverläufe, diesen europäischen Entwicklungen nicht entziehen. Die teils enormen Ferkelpreisrücknahmen in zahlreichen EU-Ländern werden in
Österreich aber nur zum Teil vollzogen. Die heimische Notierung bricht aber trotzdem um 20 Cent auf
2,75 Euro ein.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 25/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,75 | (- 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,75 | (- 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,75 | (- 0,20) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,62 | (- 0,10) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,94 | (- 0,05) |