Schweine- und Ferkelpreise KW 20/2026
Während in Deutschland selbst, trotz regionaler Überhänge, das Geschäft ruhiger als zuletzt verläuft, werden in Spanien einzelne Partien bereits zurückgehalten. Steigende Schlachtgewichte sind die Folge. Der Fleischmarkt ist mit dem herrschenden Angebot ausreichend abgedeckt. Im Allgemeinen wurde die Seitwärtsnotierung diskussionslos hingenommen. Produktionsseitig bleiben jedoch schwelende Problemherde ungelöst. Steigende Produktionskosten wie zum Beispiel der Anstieg bei Mineralfutter belasten zusätzlich die Schweinebäuerinnen und -bauern. Die Forderungen nach zusätzlichen Aufschlägen werden lauter.
In Österreich wurden in der vergangenen vollen Schlachtwoche 93.958 Schweine geschlachtet. Nach dem Notierungsrückgang in Deutschland um 10 Cent und dem darauffolgenden Preisdruck in den angrenzenden EU-Mitgliedsstaaten, dem sich auch Österreich mit der Rücknahme um 4 Cent nicht entziehen konnte, folgte eine verstärkte Schlachtschweineanmeldung in dieser Woche. Das Ergebnis war ein ausreichendes Angebot, welches sich trotz befürchteter Rückstaus und verkürzter Schlachtwoche dennoch reibungslos vermarkten ließ. Obwohl sich im Geschäft mit Edelteilen die Situation bei Karree und Schopf verbessert hat, was aus dem Gespräch mit einem großen Schlachthofbetreiber hervorgeht, wird der Absatz von Bäuchen und Schlögeln durch Druck ausländischer Ware auf den relevanten Märkten wie z. B. Italien weiterhin erschwert. Abzuwarten bleibt, ob die verlängerten Wochenenden wie zu Pfingsten durch Impulse, den Markt belebend, beeinflusst werden. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
In Österreich wurden in der vergangenen vollen Schlachtwoche 93.958 Schweine geschlachtet. Nach dem Notierungsrückgang in Deutschland um 10 Cent und dem darauffolgenden Preisdruck in den angrenzenden EU-Mitgliedsstaaten, dem sich auch Österreich mit der Rücknahme um 4 Cent nicht entziehen konnte, folgte eine verstärkte Schlachtschweineanmeldung in dieser Woche. Das Ergebnis war ein ausreichendes Angebot, welches sich trotz befürchteter Rückstaus und verkürzter Schlachtwoche dennoch reibungslos vermarkten ließ. Obwohl sich im Geschäft mit Edelteilen die Situation bei Karree und Schopf verbessert hat, was aus dem Gespräch mit einem großen Schlachthofbetreiber hervorgeht, wird der Absatz von Bäuchen und Schlögeln durch Druck ausländischer Ware auf den relevanten Märkten wie z. B. Italien weiterhin erschwert. Abzuwarten bleibt, ob die verlängerten Wochenenden wie zu Pfingsten durch Impulse, den Markt belebend, beeinflusst werden. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | 1,72 (- 0,04) | € 1,62 |
| Zuchten | € 0,99 (+/-0,00) | € 0,89 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: mit dem Preisrückgang bei Schlachtschweinen verliert auch der Ferkelmarkt an Stabilität
Die doch um diese Jahreszeit überraschende Preisrücknahme bei Schlachtschweinen, trifft den Ferkelmarkt zur Unzeit. Die in den vergangenen Wochen bereits rückläufigen Ferkelbestellungen könnten die Mäster mit dieser Preisenttäuschung zu einer verstärkten Kaufzurückhaltung verleiten. Besonders angespannt stellt sich aktuell die Lage auf unserem Referenzmarkt Deutschland dar. Dort sind die Schlachtschweinepreise am deutlichsten gesunken. Im gesamten EU-Raum führen diese Marktentwicklungen zu fallenden Ferkelpreisen.
Auch bei uns in Österreich geht die Phase höchster Ferkelabsatzsicherheit zu Ende. Die Nachfragereserven der Vorwochen sind weitgehend aufgebraucht. Die heimische Ferkelnotierung reduziert sich um 10 Cent auf 3,15 Euro.
Die doch um diese Jahreszeit überraschende Preisrücknahme bei Schlachtschweinen, trifft den Ferkelmarkt zur Unzeit. Die in den vergangenen Wochen bereits rückläufigen Ferkelbestellungen könnten die Mäster mit dieser Preisenttäuschung zu einer verstärkten Kaufzurückhaltung verleiten. Besonders angespannt stellt sich aktuell die Lage auf unserem Referenzmarkt Deutschland dar. Dort sind die Schlachtschweinepreise am deutlichsten gesunken. Im gesamten EU-Raum führen diese Marktentwicklungen zu fallenden Ferkelpreisen.
Auch bei uns in Österreich geht die Phase höchster Ferkelabsatzsicherheit zu Ende. Die Nachfragereserven der Vorwochen sind weitgehend aufgebraucht. Die heimische Ferkelnotierung reduziert sich um 10 Cent auf 3,15 Euro.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 20/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 3,15 | (- 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 3,15 | (- 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 3,15 | (- 0,10) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,72 | (- 0,04) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,99 | (+/- 0,00) |