2026 Stabilisierung in EU-27
In ihrer Frühjahrsprognose wagt die EU-Kommission einen Ausblick auf die Angebots- und Nachfrageentwicklung 2026 - 2025 ließen hohe Rohmilchpreise, eine außergewöhnliche Futterqualität und -verfügbarkeit sowie verzögerte Abkalbungen infolge von Tierseuchen die Milchmenge unerwartet stark ansteigen - Aufgrund einer robusten Nachfrage könnte die Produktion auch 2026 leicht steigen (+0,2%) - Nach einem starken Anstieg im ersten Quartal wird in der zweiten Jahreshälfte ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr erwartet - Die jüngste Stabilisierung der Preise für Milchprodukte deutet darauf hin, dass sich auch die Rohmilchpreise in den kommenden Monaten stabilisieren könnten - Bei den Milchprodukten wird mit einem weiter steigenden Anteil an Käse und Molkeprodukten gerechnet, da diese auch international stark gefragt sind - Die Produktion von Butter und Magermilchpulver dürfte stabil bleiben - Positiv gesehen wird die Nachfrage nach Joghurt- und Sahneprodukten - Der Konsum von Trinkmilch geht dagegen zurück.