Schweine- und Ferkelpreise KW 28/2026
Eine unerträgliche Konstellation. Neben der Negativspirale, welche außer Deutschland auch
andere Notierungen erfasste, wird diese Entwicklung einen Strukturwandel sowohl auf
Erzeuger- und in weiterer Folge auch auf Abnehmerseite beschleunigen. Werden die
produzierenden Betriebe weniger, macht die Entwicklung auch vor Schlachtunternehmen nicht
halt. Spanien versucht stetig aufgrund des Regionalisierungsabkommens, durch die Afrikanische Schweinepest, Ware im EU-Binnenmarkt abzusetzen, sei es sogar durch nicht mehr vertretbare
Tiefstpreise.
In Österreich sank das durchschnittliche Schlachtgewicht in Richtung 98 kg und auch das Angebot
fiel nicht zu üppig aus. In der aktuellen Marktsituation sind dies wesentliche Parameter, wodurch ein genereller Gleichschritt mit unserem direkten Nachbarland vereitelt werden konnte. Ein Preisrückgang
um 8 Cent war die Folge. Mit dem Ergebnis sind sowohl Abnehmer als auch Erzeuger sicherlich
nicht zufrieden. Zum einen vergrößert sich der Preisabstand im internationalen Vergleich, zum anderen
treibt es den Deckungsbeitrag der Mäster weiter in den negativen Bereich. In Summe zählen jedoch
Kompromisse, um schwierige Zeiten bewältigen zu können. Der Druck innerhalb Europas belastet
den Fleischmarkt noch immer immens. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse mit -8 Cent
notiert.
andere Notierungen erfasste, wird diese Entwicklung einen Strukturwandel sowohl auf
Erzeuger- und in weiterer Folge auch auf Abnehmerseite beschleunigen. Werden die
produzierenden Betriebe weniger, macht die Entwicklung auch vor Schlachtunternehmen nicht
halt. Spanien versucht stetig aufgrund des Regionalisierungsabkommens, durch die Afrikanische Schweinepest, Ware im EU-Binnenmarkt abzusetzen, sei es sogar durch nicht mehr vertretbare
Tiefstpreise.
In Österreich sank das durchschnittliche Schlachtgewicht in Richtung 98 kg und auch das Angebot
fiel nicht zu üppig aus. In der aktuellen Marktsituation sind dies wesentliche Parameter, wodurch ein genereller Gleichschritt mit unserem direkten Nachbarland vereitelt werden konnte. Ein Preisrückgang
um 8 Cent war die Folge. Mit dem Ergebnis sind sowohl Abnehmer als auch Erzeuger sicherlich
nicht zufrieden. Zum einen vergrößert sich der Preisabstand im internationalen Vergleich, zum anderen
treibt es den Deckungsbeitrag der Mäster weiter in den negativen Bereich. In Summe zählen jedoch
Kompromisse, um schwierige Zeiten bewältigen zu können. Der Druck innerhalb Europas belastet
den Fleischmarkt noch immer immens. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse mit -8 Cent
notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,62 (+/- 0,00) | € 1,52 |
| Zuchten | € 0,94 (+/-0,00) | € 0,84 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Unsichere Schlachtschweinemärkte drücken Ferkelpreise
Die Schlachtschweinemärkte kommen aktuell einfach nicht in ruhigeres Fahrwasser. Die seit Wochen anhaltende Instabilität verunsichert die Mäster im gesamten EU-Raum immens. Seit Wochen entwickelt
sich dadurch ein zunehmend zögerliches Ferkel-Einstallverhalten. Das eigentlich weiterhin nicht
drängende frische Angebot, lässt sich nirgends mehr vollständig und pünktlich räumen. Diese aktuell angespannten Marktverhältnisse und die alles andere als rosigen Aussichten verursachen nun in ganz Europa neuerlich fallende Ferkelpreise.
Auch der heimische Ferkelmarkt stellt sich weiterhin schwierig dar. Ferkelangebote aus Direktbeziehungen belasten zusätzlich das Vermittlungsgeschäft. Ferkelrückstellungen lassen sich in keinem Bundesland vermeiden. In Anbetracht gesamteuropäischer Entwicklungen ist eine Reduktion der Ferkelnotierung um
10 Cent auf 2,65 Euro alternativlos.
Die Schlachtschweinemärkte kommen aktuell einfach nicht in ruhigeres Fahrwasser. Die seit Wochen anhaltende Instabilität verunsichert die Mäster im gesamten EU-Raum immens. Seit Wochen entwickelt
sich dadurch ein zunehmend zögerliches Ferkel-Einstallverhalten. Das eigentlich weiterhin nicht
drängende frische Angebot, lässt sich nirgends mehr vollständig und pünktlich räumen. Diese aktuell angespannten Marktverhältnisse und die alles andere als rosigen Aussichten verursachen nun in ganz Europa neuerlich fallende Ferkelpreise.
Auch der heimische Ferkelmarkt stellt sich weiterhin schwierig dar. Ferkelangebote aus Direktbeziehungen belasten zusätzlich das Vermittlungsgeschäft. Ferkelrückstellungen lassen sich in keinem Bundesland vermeiden. In Anbetracht gesamteuropäischer Entwicklungen ist eine Reduktion der Ferkelnotierung um
10 Cent auf 2,65 Euro alternativlos.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 28/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,65 | (- 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,65 | (- 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,65 | (- 0,10) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,62 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,94 | (+/- 0,00) |