Schweine- und Ferkelpreise KW 34/2026
Kleinere Angebotsmengen, welche regional nicht ausgemästet sind, erreichen die Schlachthöfe
bei gleichzeitig regem Kaufinteresse der Abnehmer. Auch im Geschäft mit Schweinefleisch hört man
von besseren Umsätzen. Zum einen wirken sich heimkehrende Urlauber und grillfreundliches Wetter
auf den Fleischkonsum positiv aus, zum anderen nehmen Verarbeitungsbetriebe nach den Betriebs-
urlauben in der Produktion wieder volle Fahrt auf. In Italien, wo durch den Tourismus der Absatz von Schweinefleisch durchaus mit "reißend" beschrieben werden kann, verzögert sich das Anspringen der Verarbeitungsindustrie durch den Feiertag "Ferragosto" - in Österreich zeitgleich mit Maria Himmelfahrt -
der den absoluten Höhepunkt des Sommers darstellt und an dem viele Betriebe die Produktion einstellen. Generell herrscht in ganz Europa nicht nur Hitze, sondern auch zunehmende Nachfrage, was im Gros
der EU-Produktionsländer zur Notierungsanhebung führte.
In Österreich ist die Nachfrage nach Schweinen ungebremst hoch. Das nach wie vor schwächelnde
Angebot aufgrund der Hitze und verzerrten Anmeldung verschärft die Situation. Den Export betrachtet,
blickt man auf Japan, dessen Markt sich im Frühjahr durch Import von unüblichen Artikeln überversorgte. Schätzungen zufolge könnte es gegen Ende des Sommers wieder interessant werden, nach Japan zu exportieren - ein positiver Zusatzeffekt. Der Druck aus Spanien ist vorerst Vergangenheit. Nun heißt es,
die traditionellen Handelsbeziehungen wiederherzustellen und in der österreichischen Bevölkerung sowie
der Gastronomie Bewusstseinsbildung zu betreiben. Die Herkunftskennzeichnung kann natürlich unterstützend auf den Absatz heimischer Ware wirken, sie tut sich jedoch schwer, wenn grundsätzlich
die Überzeugung fehlt. An der Ö-Börse wurde die Marschrichtung weiterverfolgt und mit +10 Cent notiert.
bei gleichzeitig regem Kaufinteresse der Abnehmer. Auch im Geschäft mit Schweinefleisch hört man
von besseren Umsätzen. Zum einen wirken sich heimkehrende Urlauber und grillfreundliches Wetter
auf den Fleischkonsum positiv aus, zum anderen nehmen Verarbeitungsbetriebe nach den Betriebs-
urlauben in der Produktion wieder volle Fahrt auf. In Italien, wo durch den Tourismus der Absatz von Schweinefleisch durchaus mit "reißend" beschrieben werden kann, verzögert sich das Anspringen der Verarbeitungsindustrie durch den Feiertag "Ferragosto" - in Österreich zeitgleich mit Maria Himmelfahrt -
der den absoluten Höhepunkt des Sommers darstellt und an dem viele Betriebe die Produktion einstellen. Generell herrscht in ganz Europa nicht nur Hitze, sondern auch zunehmende Nachfrage, was im Gros
der EU-Produktionsländer zur Notierungsanhebung führte.
In Österreich ist die Nachfrage nach Schweinen ungebremst hoch. Das nach wie vor schwächelnde
Angebot aufgrund der Hitze und verzerrten Anmeldung verschärft die Situation. Den Export betrachtet,
blickt man auf Japan, dessen Markt sich im Frühjahr durch Import von unüblichen Artikeln überversorgte. Schätzungen zufolge könnte es gegen Ende des Sommers wieder interessant werden, nach Japan zu exportieren - ein positiver Zusatzeffekt. Der Druck aus Spanien ist vorerst Vergangenheit. Nun heißt es,
die traditionellen Handelsbeziehungen wiederherzustellen und in der österreichischen Bevölkerung sowie
der Gastronomie Bewusstseinsbildung zu betreiben. Die Herkunftskennzeichnung kann natürlich unterstützend auf den Absatz heimischer Ware wirken, sie tut sich jedoch schwer, wenn grundsätzlich
die Überzeugung fehlt. An der Ö-Börse wurde die Marschrichtung weiterverfolgt und mit +10 Cent notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,74 (+ 0,10) | € 1,64 |
| Zuchten | € 0,94 (+ 0,05) | € 0,84 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Verbesserte Nachfrage
Die Anhebung der Schlachtschweinepreise bewirkt nun endlich auch eine verbesserte Ferkel-Einstallbereitschaft der Mäster. Im gesamten EU-Raum fließt damit das umfangreiche Ferkelange-
bot deutlich flotter ab, als dies in den letzten Wochen der Fall war.
Ein Indiz für die Marktbelebung liefert der Umstand, dass die Ferkel-Dumpingangebote weniger werden. Gänzlich verschwunden sind sie aber noch nicht, da in einigen Ländern der EU frei handelbare Ferkel-
partien nach wie vor schwer an den „Mann“ zu bringen sind. Ein weiteres Indiz für eine verbesserte Absatzsituation, sind die flächendeckend steigenden Ferkelnotierungen.
Am heimischen Markt ist in den letzten Wochen das relativ hohe Ferkelangebot nur zögerlich abge-
flossen. Aber auch in Österreich hat sich zuletzt die Ferkelnachfrage deutlich verbessert.
In Anlehnung an die Preisverbesserungen im EU-Raum, wird die heimische Ferkelnotierung um 20 Cent
auf 2,65 Euro angehoben.
Die Anhebung der Schlachtschweinepreise bewirkt nun endlich auch eine verbesserte Ferkel-Einstallbereitschaft der Mäster. Im gesamten EU-Raum fließt damit das umfangreiche Ferkelange-
bot deutlich flotter ab, als dies in den letzten Wochen der Fall war.
Ein Indiz für die Marktbelebung liefert der Umstand, dass die Ferkel-Dumpingangebote weniger werden. Gänzlich verschwunden sind sie aber noch nicht, da in einigen Ländern der EU frei handelbare Ferkel-
partien nach wie vor schwer an den „Mann“ zu bringen sind. Ein weiteres Indiz für eine verbesserte Absatzsituation, sind die flächendeckend steigenden Ferkelnotierungen.
Am heimischen Markt ist in den letzten Wochen das relativ hohe Ferkelangebot nur zögerlich abge-
flossen. Aber auch in Österreich hat sich zuletzt die Ferkelnachfrage deutlich verbessert.
In Anlehnung an die Preisverbesserungen im EU-Raum, wird die heimische Ferkelnotierung um 20 Cent
auf 2,65 Euro angehoben.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 34/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,65 | (+ 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,65 | (+ 0,20) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,65 | (+ 0,20) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,74 | (+ 0,10) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,94 | (+ 0,05) |