Schweine- und Ferkelpreise KW 31/2026
Zwar gibt es regional unterschiedliche Meldungen zu ausgeglichenen oder knappen Angebots-
mengen, an der Schlachthoframpe bildet sich jedoch kein Stau mehr. Die Talsohle nach dem Notierungsrückgang in der KW 29 scheint erreicht und die Preise werden fester. In den südlichen
Regionen hingegen ist die Nachfrage sehr hoch. Die Schlachtgewichte sinken stetig und Schlachttage müssen aufgrund fehlender Anmeldungen ausgesetzt werden.
In Österreich kann das frische Angebot zum Glück flott vermarktet werden. Reduzierte Anmeldungen im Einklang mit verhaltenen Tageszunahmen und sinkendem Schlachtgewicht, 98 kg in der KW 30, führen
zum Rückgang der heimischen Ware. Umso ärgerlicher ist es, dass im Handel mit Schweinefleisch der Artikelreichtum aus Spanien in den österreichischen Großmärkten schier nicht abreißen will. Dieses Schicksal teilt Österreich mit seinem südlichen Nachbarn Italien, wo im Gegensatz zur Region nördlich
des Brenners jeder Rüssel händeringend gesucht wird. Mitgliedsstaaten mit Exportschwierigkeiten
versuchen ihre Ware günstig abzusetzen und verhindern, dass Schwung in das heimische Fleisch-
geschäft kommt. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
mengen, an der Schlachthoframpe bildet sich jedoch kein Stau mehr. Die Talsohle nach dem Notierungsrückgang in der KW 29 scheint erreicht und die Preise werden fester. In den südlichen
Regionen hingegen ist die Nachfrage sehr hoch. Die Schlachtgewichte sinken stetig und Schlachttage müssen aufgrund fehlender Anmeldungen ausgesetzt werden.
In Österreich kann das frische Angebot zum Glück flott vermarktet werden. Reduzierte Anmeldungen im Einklang mit verhaltenen Tageszunahmen und sinkendem Schlachtgewicht, 98 kg in der KW 30, führen
zum Rückgang der heimischen Ware. Umso ärgerlicher ist es, dass im Handel mit Schweinefleisch der Artikelreichtum aus Spanien in den österreichischen Großmärkten schier nicht abreißen will. Dieses Schicksal teilt Österreich mit seinem südlichen Nachbarn Italien, wo im Gegensatz zur Region nördlich
des Brenners jeder Rüssel händeringend gesucht wird. Mitgliedsstaaten mit Exportschwierigkeiten
versuchen ihre Ware günstig abzusetzen und verhindern, dass Schwung in das heimische Fleisch-
geschäft kommt. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,54 (+/- 0,00) | € 1,44 |
| Zuchten | € 0,86 (+/- 0,00) | € 0,76 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt – leicht verbesserte Absatzsituation
Es bleibt im gesamten EU-Raum bei schwierigen Verhältnissen auf den Ferkelmärkten. Leicht
verbessert zeigt sich aber das Nachfrageverhalten der Mäster. Zuletzt aufgeschobene Einstalltermine
werden nun wieder realisiert. Das Ende der preislichen Abwärtsspirale und erste Anzeichen einer Stabilisierung auf den europäischen Schlachtschweinemärkten wirken durchaus positiv auf das
Ferkel-Absatzgeschehen. Von einer nachhaltigen Entspannung kann jedoch noch immer nicht
gesprochen werden. Nach wie vor werben einzelne europäische Regionen mit Dumpingangeboten.
Auch in Österreich gibt es einen leichten Anstieg bei Importferkeln. Zuletzt konnte sich der heimische Ferkelmarkt aber besser behaupten als im übrigen Europa. Verantwortlich dafür ist ein weiterhin nicht drängendes Angebot. Rückstellmengen konnten dadurch reduziert werden. Eine pünktliche vollständige Markträumung ist aber weiterhin nicht möglich. Die heimische Notierung bleibt mit 2,45 unverändert
zur Vorwoche.
Es bleibt im gesamten EU-Raum bei schwierigen Verhältnissen auf den Ferkelmärkten. Leicht
verbessert zeigt sich aber das Nachfrageverhalten der Mäster. Zuletzt aufgeschobene Einstalltermine
werden nun wieder realisiert. Das Ende der preislichen Abwärtsspirale und erste Anzeichen einer Stabilisierung auf den europäischen Schlachtschweinemärkten wirken durchaus positiv auf das
Ferkel-Absatzgeschehen. Von einer nachhaltigen Entspannung kann jedoch noch immer nicht
gesprochen werden. Nach wie vor werben einzelne europäische Regionen mit Dumpingangeboten.
Auch in Österreich gibt es einen leichten Anstieg bei Importferkeln. Zuletzt konnte sich der heimische Ferkelmarkt aber besser behaupten als im übrigen Europa. Verantwortlich dafür ist ein weiterhin nicht drängendes Angebot. Rückstellmengen konnten dadurch reduziert werden. Eine pünktliche vollständige Markträumung ist aber weiterhin nicht möglich. Die heimische Notierung bleibt mit 2,45 unverändert
zur Vorwoche.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 31/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,45 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,45 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,45 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,54 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,86 | (+/- 0,00) |