Schweine- und Ferkelpreise KW 23/2026
Regionale Unterschiede in der Anmeldung verdeutlichen zwar, dass z.B. Deutschland diesbezüglich gespalten ist, jedoch sind die Unterschiede noch nicht so gravierend, dass sie sich weitgehend aufheben. Einsetzende Impulse wie Grillen oder volle Kurztripdestinationen während der Feiertage regen durchaus den Fleischmarkt an. Die Arbeit in den Schlachthöfen wurde vergangene Woche jedoch erneut durch den vorerst letzten Feiertag in der 6-maligen Wiederkehr verzögert. Jahreszeitbedingt mehren sich im südlichen Europa sommerliche Vorzeichen. Dies beeinflusst allerdings nicht nur die Buchungslage in den Urlaubsorten, Mastschweine haben bei über 30 Grad Celsius eingeschränkt Appetit und in weiterer Folge Wachstumseinbußen. In Spanien beispielsweise dreht sich momentan der Spieß sprichwörtlich um. Verharrte die Notierung in den vergangenen Wochen aufgrund steigenden Angebots an der Schlachtrampe, führte diese Woche das verminderte Wachstum und die sinkenden Schlachtgewichte, gepaart mit leicht erhöhter Nachfrage durch z.B. wieder geöffnete Exportwege, zum Preisanstieg.
In Österreich fällt das Angebot an reifen Schlachtpartien in dieser Woche üppig aus. Entgegen lauter Forderungen nach Preisabschlägen in Deutschland, blieb die Situation auch in Österreich konstant. Der Markt steht momentan unter massivem Druck. Einer der Hauptgründe dafür sind die Exportsperren aufgrund der ASP-Fälle in einigen EU-Ländern. Diese wirken sich vor allem auf die Warenströme in Spanien und Deutschland aus, die enorme Mengen im EU-Binnenmarkt absetzen müssen. In weiterer Folge betrifft diese Entwicklung auch Österreich. Die traditionelle Belebung des Fleischmarktes zu dieser Zeit wird durch das Versiegen der Exportquellen negativ beeinflusst.
Im Export duelliert man sich vielerorts mit Mitbewerbern, die durch strukturelle Vorteile viel günstiger produzieren können. Nimmt man die Wettbewerbsfähigkeit der EU ins Visier, wird der Export in Drittstaaten durch den momentan schwachen Dollar negativ beeinflusst. Ähnlich wie im Herbst 2025 ist der Euro härter. Das bedeutet für jedes Land, welches aus der EU Schweinefleisch importiert, tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Vor diesen Hintergründen wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
In Österreich fällt das Angebot an reifen Schlachtpartien in dieser Woche üppig aus. Entgegen lauter Forderungen nach Preisabschlägen in Deutschland, blieb die Situation auch in Österreich konstant. Der Markt steht momentan unter massivem Druck. Einer der Hauptgründe dafür sind die Exportsperren aufgrund der ASP-Fälle in einigen EU-Ländern. Diese wirken sich vor allem auf die Warenströme in Spanien und Deutschland aus, die enorme Mengen im EU-Binnenmarkt absetzen müssen. In weiterer Folge betrifft diese Entwicklung auch Österreich. Die traditionelle Belebung des Fleischmarktes zu dieser Zeit wird durch das Versiegen der Exportquellen negativ beeinflusst.
Im Export duelliert man sich vielerorts mit Mitbewerbern, die durch strukturelle Vorteile viel günstiger produzieren können. Nimmt man die Wettbewerbsfähigkeit der EU ins Visier, wird der Export in Drittstaaten durch den momentan schwachen Dollar negativ beeinflusst. Ähnlich wie im Herbst 2025 ist der Euro härter. Das bedeutet für jedes Land, welches aus der EU Schweinefleisch importiert, tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Vor diesen Hintergründen wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,72 (+/- 0,00) | € 1,62 |
| Zuchten | € 0,99 (+/-0,00) | € 0,89 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Verhaltene Nachfrage
Der Ferkelabsatz gestaltet sich in zahlreichen EU-Ländern zunehmend schwierig. Einerseits schwächt sich die Einstallbereitschaft der Mäster weiter ab. Andererseits steigt das Ferkelangebot in der freien Vermittlung spürbar an. Dafür verantwortlich zeichnet nicht ein Anstieg der Produktion, sondern in erster Linie ein Verschieben von Ferkelmengen aus Direktbeziehungen und geschlossenen Zucht-Mastbetrieben in die Vermittlung. Diese Entwicklung ist aktuell besonders stark auf unserem Referenzmarkt Deutschland zu erkennen. Eine rasche Stabilisierung des Schlachtschweinemarktes mit steigenden Preisen wäre für die Beruhigung am Ferkelmarkt von immenser Bedeutung.
Auch am heimischen Ferkelmarkt läuft der Absatz nicht rund. Ferkelrückstellungen lassen sich aktuell nicht mehr vermeiden.In Anbetracht dieser Marktentwicklungen wird die heimische Ferkelnotierung um 10 Cent auf 3,05 Euro reduziert.
Der Ferkelabsatz gestaltet sich in zahlreichen EU-Ländern zunehmend schwierig. Einerseits schwächt sich die Einstallbereitschaft der Mäster weiter ab. Andererseits steigt das Ferkelangebot in der freien Vermittlung spürbar an. Dafür verantwortlich zeichnet nicht ein Anstieg der Produktion, sondern in erster Linie ein Verschieben von Ferkelmengen aus Direktbeziehungen und geschlossenen Zucht-Mastbetrieben in die Vermittlung. Diese Entwicklung ist aktuell besonders stark auf unserem Referenzmarkt Deutschland zu erkennen. Eine rasche Stabilisierung des Schlachtschweinemarktes mit steigenden Preisen wäre für die Beruhigung am Ferkelmarkt von immenser Bedeutung.
Auch am heimischen Ferkelmarkt läuft der Absatz nicht rund. Ferkelrückstellungen lassen sich aktuell nicht mehr vermeiden.In Anbetracht dieser Marktentwicklungen wird die heimische Ferkelnotierung um 10 Cent auf 3,05 Euro reduziert.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 23/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 3,05 | (- 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 3,05 | (- 0,10) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 3,05 | (- 0,10) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,72 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,99 | (+/- 0,00) |