NÖ Rindermarkt Woche 14/2026
Woche 14/2026: Iran-Krieg belastet Markt
Sorgten zügige Drittlandexporte lange Zeit für eine positive Stimmung am EU-Rindermarkt, so führt das Stocken derselben nun in kürzester Zeit zu erheblichem Marktdruck – Durch den Iran-Krieg bedingt, fehlen für osteuropäische Ware Exportmöglichkeiten in den Nahen Osten und diese Mengen drängen nun auf den EU-Markt – Das sorgt für hohen Preisdruck, der auch auf den heimischen Markt durchschlägt – Die Preisrücknahmen der Vorwoche ließen zudem die Abgabebereitschaft im Inland steigen – In diesem übervollen Markt setzt sich der starke Druck auf die Schlachtstierpreise fort – Österreichische Ware ist kaum wettbewerbsfähig, denn auch in Deutschland sind die Preise in den letzten Wochen kräftig zurückgenommen worden – Besonders in Süddeutschland übersteigt das Angebot den, angesichts einer abgekühlten Inlandsnachfrage, überschaubaren Bedarf – Die negative Entwicklung übertrug sich in abgeschwächter Form auf die Preise deutscher Schlachtkühe – In Österreich konnte sich die Schlachtkuhnotierung noch behaupten, aber ohne Einigung mit den Abnehmern – Die Notierung für Schlachtkalbinnen gab im angespannten Markt um 15 Cent nach – Die NÖ Rinderbörse zahlte in der Vorwoche für Schlachtstiere der Klasse U einen Basispreis von 7,03 Euro pro kg plus USt.
NÖ Schlachtstiere Woche 14/2026
| Schlachtstiere | Zeitraum | Notierung | Vornotierung | Notierung Vorjahr |
| Klasse U | 30.03. - 05.04.2026 | keine Einigung | 7,03 bis 7,27 | 5,66 bis 5,90 |
| Klasse R | 30.03. - 05.04.2026 | keine Einigung | 6,96 bis 7,20 | 5,59 bis 5,83 |
Preise in Euro pro kg, netto
NÖ Schlachtkühe Woche 14/2026
| Schlachtkühe | Zeitraum | Notierung | Vornotierung | Notierung Vorjahr |
| Klasse R | 30.03.-05.04.2026 | keine Einigung | 5,23 bis 5,33 | 4,38 bis 4,48 |
Preise in EUR/kg, netto