Milchmarktbericht Juni
Einige heimische Molkereien konnten im Juni die Preise gleichhalten. Aufgrund der Veredelung der hochwertigen Rohmilch (AMA Gütesiegel Tierhaltung plus, Bio, etc.) können Preistäler etwas abgefedert werden. Dennoch ist eine Entkoppelung von Einflüssen des EU- und Weltmarktes nicht möglich. Österreich kann hier Exportchancen, vor allem im Käsebereich, nutzen.
Die gesamte Lieferleistung der österreichischen Landwirte belief sich im ersten Quartal auf 983.000 Tonnen und lag damit 6% über dem Niveau der Vorjahresperiode. Auch im April blieb die Anlieferung mit rund 344.000 Tonnen (+4,9 Prozent zum Vorjahr) hoch. EU-weit wird weiterhin ein Produktionsplus von rund 4-5 Prozent beobachtet, wobei laut AMA eim Jahresverlauf eine leichte Abschwächung des Wachstums erwartet wird.
In Deutschland hat die Milchanlieferung möglicherweise die Saisonspitze durchschritten. In der 21. Woche lag die Milchmenge laut Schnellberichterstattung der ZMB um 0,6 Prozent niedriger als in der Vorwoche und überschritt die Vorjahreslinie noch um 5,7 Prozent. In Frankreich lag die Milchanlieferung zuletzt deutlich, und zwar um 1,5 Prozent, unter dem Vorjahresniveau.
Bei einem Blick auf die EU-weiten Zahlen sind neben den Anlieferungsmengen auch höhere Gehalte an Fett und Eiweiß festzustellen. Der durchschnittliche Fettgehalt hat sich im ersten Quartal um 0,02 Prozentpunkte auf 4,25 % erhöht. Dies hat zu einem Anstieg des Milchfettanfalls um 5,3% geführt. Der durchschnittliche Eiweißgehalt ist ebenfalls um 0,02 Prozentpunkte gestiegen und hat einen Stand von 3,51 % erreicht und damit der Anfall von Milcheiweiß um 5,3 %.
Zu weiteren Entwicklungen sind einige Parameter entscheidend, jedoch schwer vorhersehbar wie z.B. die Außentemperatur über den Sommer, Verfügbarkeit von Grundfutter, Preise für Ergänzungs- und Kraftfutter, Preis-Kosten-Entwicklung.
Die gesamte Lieferleistung der österreichischen Landwirte belief sich im ersten Quartal auf 983.000 Tonnen und lag damit 6% über dem Niveau der Vorjahresperiode. Auch im April blieb die Anlieferung mit rund 344.000 Tonnen (+4,9 Prozent zum Vorjahr) hoch. EU-weit wird weiterhin ein Produktionsplus von rund 4-5 Prozent beobachtet, wobei laut AMA eim Jahresverlauf eine leichte Abschwächung des Wachstums erwartet wird.
In Deutschland hat die Milchanlieferung möglicherweise die Saisonspitze durchschritten. In der 21. Woche lag die Milchmenge laut Schnellberichterstattung der ZMB um 0,6 Prozent niedriger als in der Vorwoche und überschritt die Vorjahreslinie noch um 5,7 Prozent. In Frankreich lag die Milchanlieferung zuletzt deutlich, und zwar um 1,5 Prozent, unter dem Vorjahresniveau.
Bei einem Blick auf die EU-weiten Zahlen sind neben den Anlieferungsmengen auch höhere Gehalte an Fett und Eiweiß festzustellen. Der durchschnittliche Fettgehalt hat sich im ersten Quartal um 0,02 Prozentpunkte auf 4,25 % erhöht. Dies hat zu einem Anstieg des Milchfettanfalls um 5,3% geführt. Der durchschnittliche Eiweißgehalt ist ebenfalls um 0,02 Prozentpunkte gestiegen und hat einen Stand von 3,51 % erreicht und damit der Anfall von Milcheiweiß um 5,3 %.
Zu weiteren Entwicklungen sind einige Parameter entscheidend, jedoch schwer vorhersehbar wie z.B. die Außentemperatur über den Sommer, Verfügbarkeit von Grundfutter, Preise für Ergänzungs- und Kraftfutter, Preis-Kosten-Entwicklung.
Erzeugermilchpreise
| 4,2 % Fett, 3,4 % Fett, netto | Qualitätsmilch konventionell GVO frei | Heumilch | Biomilch | Bio-Heumilch |
| Durchschnitt 2024 | 48,26 | 51,97 | 55,61 | 61,38 |
| Durchschnitt 2025 | 54,06 | 57,48 | 61,80 | 67,45 |
| Jänner bis April 2026 | 45,48 | 48,75 | 55,77 | 62,11 |
Erzeugermilchpreise in Österreich der einzelnen Sorten laut AMA bei 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß. Der starke Rückgang der Erzeugermilchpreise wurde unterbunden und die Preise haben sich erstmals stabilisiert.
Quelle: AMA