EU-Eiermarkt mittelfristig robust
Die Europäische Kommission erwartet in ihrer mittelfristigen Marktvorausschau, dass die Eierproduktion in der EU bis 2035 weiter zunimmt – wenn auch deutlich langsamer als im vergangenen Jahrzehnt. Für 2025 rechnet die Kommission mit einer Konsumeiproduktion von rund 6,40 Mio. Tonnen, das ist ein Plus von 0,4 Mio. Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Bis 2035 soll die Erzeugung nun etwas moderater auf 6,71 Mio. Tonnen weiterwachsen. Treiber sind eine stabile Nachfrage in privaten Haushalten und die verarbeitende Industrie, hemmend wirken sich das schwächere Bevölkerungswachstum und die Herausforderungen durch die Vogelgrippe aus. Der Eierverbrauch pro Kopf soll gemäß der Prognose von 13,7 auf 14,5 kg ansteigen, und der Selbstversorgungsgrad auf 104% stabil gehalten werden. Die EU bleibt bei einem Gesamtverbrauch von 6,45 Mio. Tonnen also auch bis 2035 Nettoexporteur. So sollen im Zieljahr 427.000 Tonnen Eiäquivalent exportiert, und 164.000 Tonnen importiert werden. 2025 dürften laut Schätzung der deutschen Eiermarktinfo MEG mit 149.000 Tonnen um +15,4% mehr Eier importiert worden sein. Exportiert wurden 377.000 Tonnen, um 5% mehr. 2025 gewann die Ukraine als wichtigster Lieferant an Bedeutung. In den ersten acht Monaten kamen nämlich bereits knapp 70% der gesamten EU-Einfuhren aus diesem Land. 2024 waren es aber auch bereits 61%. Wichtigstes EU-Exportland bleibt auch 2025 das Vereinigte Königreich mit etwa 41% aller Ausfuhren von Eiern und Eiprodukten.
Insgesamt entwickelt sich der EU-Eiermarkt damit mittelfristig robust, gestützt durch stabile Nachfrage, Exportchancen und einen stabilisierten bzw. wieder wachsenden Legehennenbestand. Herausforderungen wie Krankheitsrisiken oder die relativ unberechenbaren Einflüsse aus der Ukraine bleiben.
Die kurzfristigen Marktaussichten sind nach jüngsten Aussagen der deutschen Eiervertriebsvereinigung DEU weiterhin außergewöhnlich. Die Nachfrage ist auf allen Handelsstufen hoch und die Verfügbarkeit überschaubar. Ähnliche Marktaussagen tätigen auch die heimischen Packstellen. Aufgrund der Tatsache, dass Ostern heuer früher ist und bereits intensiv Farbware nachgefragt wird, kann der Bedarf mit heimischer Ware derzeit nur knapp gedeckt werden.
Insgesamt entwickelt sich der EU-Eiermarkt damit mittelfristig robust, gestützt durch stabile Nachfrage, Exportchancen und einen stabilisierten bzw. wieder wachsenden Legehennenbestand. Herausforderungen wie Krankheitsrisiken oder die relativ unberechenbaren Einflüsse aus der Ukraine bleiben.
Die kurzfristigen Marktaussichten sind nach jüngsten Aussagen der deutschen Eiervertriebsvereinigung DEU weiterhin außergewöhnlich. Die Nachfrage ist auf allen Handelsstufen hoch und die Verfügbarkeit überschaubar. Ähnliche Marktaussagen tätigen auch die heimischen Packstellen. Aufgrund der Tatsache, dass Ostern heuer früher ist und bereits intensiv Farbware nachgefragt wird, kann der Bedarf mit heimischer Ware derzeit nur knapp gedeckt werden.