Almschwendtag am 18. Juli auf 14 steirischen Almen
Schafe, Pferde und Ziegen weiden. Es wachsen aber auch unerwünschte Sträucher, Stauden, Farne,
und Gehölze, die entfernt werden müssen, damit die Almen nicht verwildern oder verwalden. Ohne
diese so wichtige Almpflege - dem Schwenden - würden jährlich 1.000 Hektar Almen verwildern.
Ohne Pflege verwildern und verwalden die Almen
Die Almen in der Steiermark können nur durch Pflege vor Verbuschung und Verwilderung geschützt werden. Das Freischneiden - in der Fachsprache auch Schwenden genannt - erfolgt in der Regel durch händische Arbeit, da Maschinen nur sehr selten eingesetzt werden können. Ohne die wichtige Almpflege würden jährlich allein in der Steiermark rund 1.000 Hektar wertvolle Almflächen verwildern und verwalden - hat die Landwirtschaftskammer errechnet. Präsident Andreas Steinegger: “Was viele als idyllische Almlandschaft sehen, ist das Ergebnis harter Arbeit. Ohne die Pflegearbeiten der Bäuerinnen und Bauern würden unsere Almen innerhalb weniger Jahre verloren gehen.“
Beim “Tag der Almen“ am 18. Juli 2026 laden Landwirtschaftskammer und Almwirtschaftsverein freiwillige Helfer ein “ein Stück Alm“ zu pflegen. Alle freiwilligen Helfer werden beim Almputztag professionell von den Almbauern angeleitet - man braucht also keine Scheu vor dem Mitmachen haben. Almobmann Anton Hafellner, motiviert: “Packen wir gemeinsam an, um die Almen als wertvolles Kulturgut zu erhalten. Als kleines Dankeschön gibt es für die getane Arbeit selbstverständlich eine stärkende Jause in der Gemeinschaft der Helfer.“ Auch in den vergangenen Jahren haben beim Almschwendtag jeweils hunderte Freiwillige mitgeholfen.