WALDATLAS eröffnet neuen Zugang zu Österreichs Wäldern
Die Geodatenplattform WALDATLAS ist eine Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK). Sie ist in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen digitalen Anlaufstelle für kostenlose Geodateninformationen über Österreichs Wälder, Naturgefahren und Schutzgebiete geworden. Mit der Umsetzung einer flächendeckenden 3D-Darstellung der Wälder ist nun ein erneuter Meilenstein für die digitale Forstinformation gesetzt worden.
Land-, Forstwirtschafts- und Umweltminister Norbert Totschnig: “Der WALDATLAS macht den Wald verständlich und greifbar. Er liefert außerdem wichtige Informationen zur Biodiversität und zum Schutz vor Naturgefahren. Dieses digitale Tool schafft eine fundierte Grundlage für vorausschauende Entscheidungen und stärkt den verantwortungsvollen Umgang mit dem wertvollen Ökosystem Wald.“
Der WALDATLAS ist damit österreichweit Vorreiter. Zusätzlich werden mit den beiden neuen Karten
zu Baumarten und Baumhöhen zwei essenzielle Informationsgrundlagen für die Forstpraxis zur Verfügung gestellt.
Land-, Forstwirtschafts- und Umweltminister Norbert Totschnig: “Der WALDATLAS macht den Wald verständlich und greifbar. Er liefert außerdem wichtige Informationen zur Biodiversität und zum Schutz vor Naturgefahren. Dieses digitale Tool schafft eine fundierte Grundlage für vorausschauende Entscheidungen und stärkt den verantwortungsvollen Umgang mit dem wertvollen Ökosystem Wald.“
Der WALDATLAS ist damit österreichweit Vorreiter. Zusätzlich werden mit den beiden neuen Karten
zu Baumarten und Baumhöhen zwei essenzielle Informationsgrundlagen für die Forstpraxis zur Verfügung gestellt.
Komplexes verständlich dargestellt
Die Erweiterung der Plattform eröffnet neue Möglichkeiten für Analyse, Planung und Kommunikation. Dreidimensionale Karten ermöglichen eine anschaulichere Darstellung von Hangneigungen, Gefahrenzonen und der räumlichen Verteilung von Naturgefahren. Zudem lassen sich mehrere Themenkarten miteinander kombinieren, wodurch komplexe Zusammenhänge klar sichtbar und analysierbar werden, ein besonders wertvoller Vorteil in Planungs- und Beteiligungsprozessen.
Zur leichteren Lesbarkeit wurde die Baumartenkarte in 14 praxisnahe Klassen unterteilt und die
Baumhöhenkarte in 5-m-Höhenstufen berechnet. Beide Karten dienen lediglich als Orientierungshilfe und stellen keine exakte Bestimmung dar. Künftig sind auch zeitliche Darstellungen im WALDATLAS geplant, zum Beispiel zur Entwicklung der Wälder oder zu den Auswirkungen des Klimawandels.
Zur leichteren Lesbarkeit wurde die Baumartenkarte in 14 praxisnahe Klassen unterteilt und die
Baumhöhenkarte in 5-m-Höhenstufen berechnet. Beide Karten dienen lediglich als Orientierungshilfe und stellen keine exakte Bestimmung dar. Künftig sind auch zeitliche Darstellungen im WALDATLAS geplant, zum Beispiel zur Entwicklung der Wälder oder zu den Auswirkungen des Klimawandels.
Kooperationsabkommen
Die erfolgreiche Weiterentwicklung beruht auf einer engen Geodatenkooperation mit dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV; für die Baumhöhenkarte und 3D-Visualisierung), dem Institut für Waldinventur des Bundesforschungszentrum für Wald (BFW; für die Baumartenkarte) sowie den zuständigen Fachabteilungen im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK: Abt. III/4 - Wildbach- und Lawinenverbauung, Schutzwaldpolitik und Waldbrandprävention; Abt. II/1 - Agrarpolitik, Datenmanagement und Evaluierung). Dadurch wird mit vernetzter Dateninfrastruktur eine moderne, wissensbasierte Wald- und Raumplanung ermöglicht.