Schwendtag in der Steiermark war wieder ein großer Erfolg
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Danke an die Freiwilligen auf der Mönichwaler Bauernhalt © LK Stmk
Danke an die Freiwilligen auf der Tyrnaueralm © LK STMK
Danke an die Freiwilligen auf der Hochalm-Bärntal © LK Stmk
Danke an die Freiwilligen auf der Wildalm © LK STMK
Präsident Andreas Steinegger legte mit der Sense auf der Wurmgut-Alm Hand an. © LK STMK
Beim diesjährigen Schwendtag folgten rund 300 Freiwillige der Einladung von Landwirtschaftskammer und Almwirtschaftsverein ein Stück Alm zu pflegen. “Auf 14 steirischen Almen wurde geschnitten, gezwickt, gemäht und die Alm sauber gemacht - ein großartiger Beitrag zum Erhalt der steirischen Almen“, dankt Präsident Andreas Steinegger den Freiwilligen für ihren Einsatz. Steinegger half auf der Wurmgut-Alm beim Schwenden mit. Würde diese Arbeit nicht gemacht, würden jedes Jahr etwa 1.000 Hektar Almweiden zuwachsen und verwildern. Das Schwenden ist das Freischneiden der Almweideflächen von unerwünschten Bäumen und Sträuchern. Es wird immer wichtiger, weil der Klimawandel das Wachstum der Bäume fördert und die Baumgrenze immer weiter nach oben geht.
Almpflege würde mehr als 40 Mio. Euro kosten
Die Almpflege-Leistungen der Bäuerinnen und Bauern haben einen hohen Wert, unterstreicht der LK-Präsident: “Experten der Landwirtschaftskammer Steiermark haben errechnet, dass die Almpflege-Leistungen jährlich 40 Millionen Euro kosten würden, würden die Bäuerinnen und Bauern diese schweißtreibende Arbeit nicht machen.“
Kulturgut und Schatzkammer der Biodiversität
Beim “Tag der Almen“ am 18. Juli 2026 luden Landwirtschaftskammer und Almwirtschaftsverein freiwillige Helfer ein “ein Stück Alm“ zu pflegen. Die rund 1.610 steirischen Almen, auf denen im Sommer knapp 42.000 Rinder, 900 Pferde und 6.000 Schafe und Ziegen weiden, sind ein wertvolles Kulturgut der Steiermark und Schatzkammern der Biodiversität. Die steirischen Almen beherbergen zahlreiche seltene und gefährdete Arten von der Silberdistel bis zur Ringdrossel. Diese Vielfalt ist nur möglich, weil die Almen über Generationen hinweg bewirtschaftet wurden: durch Beweiden, Schwenden und sorgsame Nutzung.