Schweine- und Ferkelpreise KW 32/2026
Der Strukturwandel, welcher in den vergangenen Wochen mehrmals beschrieben wurde, beschleunigt sich und in diesem Zusammenhang zeichnet sich in einigen deutschen Bundesländern, z. B. Brandenburg, bereits eine deutliche Reduktion des Schweinebestandes ab. Zugleich wird seitens der mitteleuropäischen Züchter von Fruchtbarkeitsproblemen aufgrund der hohen Temperaturen berichtet. Die Notierungen gestalten sich im europäischen Überblick gesamt fester.
In Österreich befindet man sich traditionell in einer schwachen Marktsituation. Wie jedes Jahr geht das Angebot an der Schlachthoframpe im Sommer zurück. Kombiniert mit sinkenden durchschnittlichen Schlachtgewichten kann man in der Regel der verhaltenen Nachfrage problemlos gerecht werden. Das Kaufinteresse der Schlächter ist vorwiegend der Auslastung geschuldet. Zu geringe Mengen werden im Geschäft mit Schweinefleisch abgesetzt. In den vergangenen Wochen erfolgten zahlreiche Initiativen, ob Pressemitteilungen oder Beiträge im Fernsehen, die allesamt die Gesellschaft auf die verheerende Situation einer gesamten Branche aufmerksam machen sollten. Heimische Ware zu fordern, soll mit bewusstem Kauf von heimischem Fleisch verbunden sein. In den Preisverhandlungen wird permanent darauf hingewiesen, dass bei dauerhaft tiefem Notierungspreis die zukünftige Auslastung der Schlachtbänder stark gefährdet ist. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse zähneknirschend seitwärts notiert.
In Österreich befindet man sich traditionell in einer schwachen Marktsituation. Wie jedes Jahr geht das Angebot an der Schlachthoframpe im Sommer zurück. Kombiniert mit sinkenden durchschnittlichen Schlachtgewichten kann man in der Regel der verhaltenen Nachfrage problemlos gerecht werden. Das Kaufinteresse der Schlächter ist vorwiegend der Auslastung geschuldet. Zu geringe Mengen werden im Geschäft mit Schweinefleisch abgesetzt. In den vergangenen Wochen erfolgten zahlreiche Initiativen, ob Pressemitteilungen oder Beiträge im Fernsehen, die allesamt die Gesellschaft auf die verheerende Situation einer gesamten Branche aufmerksam machen sollten. Heimische Ware zu fordern, soll mit bewusstem Kauf von heimischem Fleisch verbunden sein. In den Preisverhandlungen wird permanent darauf hingewiesen, dass bei dauerhaft tiefem Notierungspreis die zukünftige Auslastung der Schlachtbänder stark gefährdet ist. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse zähneknirschend seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,54 (+/- 0,00) | € 1,44 |
| Zuchten | € 0,86 (+/- 0,00) | € 0,76 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt
Nach einer leicht verbesserten Absatzsituation folgte diese Woche eine positive Entwicklung der deutschen Ferkelpreisnotierung, die nach langem wieder einmal erhöht wurde. Es bleibt zu hoffen, dass der Mastschweinepreis diesem Trend folgen kann. Die Marktlage bleibt trotz dieser positiven Tendenz weiterhin sehr angespannt. Kleinste Veränderungen bei Angebot und Nachfrage können sofort wieder Absatzschwierigkeiten auslösen.
In Österreich konnte letzte Woche der Ferkelmarkt in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gut geräumt werden. In dieser Woche ist in allen Bundesländern ein Überhang beim Ferkelangebot vorzufinden. Aufgrund der Hitze und anhaltenden Trockenheit wird die große Frage in den nächsten Wochen sein, ob ausreichend Futter für das kommende Jahr zur Verfügung steht und wie sich die Einstellbereitschaft der Mäster dadurch entwickeln wird. Die heimische Notierung bleibt mit 2,45 Euro gleich zur Vorwoche.
Nach einer leicht verbesserten Absatzsituation folgte diese Woche eine positive Entwicklung der deutschen Ferkelpreisnotierung, die nach langem wieder einmal erhöht wurde. Es bleibt zu hoffen, dass der Mastschweinepreis diesem Trend folgen kann. Die Marktlage bleibt trotz dieser positiven Tendenz weiterhin sehr angespannt. Kleinste Veränderungen bei Angebot und Nachfrage können sofort wieder Absatzschwierigkeiten auslösen.
In Österreich konnte letzte Woche der Ferkelmarkt in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gut geräumt werden. In dieser Woche ist in allen Bundesländern ein Überhang beim Ferkelangebot vorzufinden. Aufgrund der Hitze und anhaltenden Trockenheit wird die große Frage in den nächsten Wochen sein, ob ausreichend Futter für das kommende Jahr zur Verfügung steht und wie sich die Einstellbereitschaft der Mäster dadurch entwickeln wird. Die heimische Notierung bleibt mit 2,45 Euro gleich zur Vorwoche.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 32/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,45 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,45 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,45 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,54 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,86 | (+/- 0,00) |