Schweine- und Ferkelpreise KW 22/2026
Daraus resultiert, wie in den vergangenen Wochen, eine differenzierte Handelssituation mit Schlachtschweinen. Zum einen wirken sich verkürzte Schlachtwochen hemmend auf den Abfluss des Angebots aus, zum anderen steigt durch das lang ersehnte Einsetzen verstärkter Grillaktivität mancherorts die Nachfrage, sodass sich ein gewisser Auffüllbedarf abzeichnet. Gefestigt wird die Preissituation beispielsweise in Spanien durch rege Nachfrage gegenüber vermindertem Wachstum aufgrund hoher Temperaturen.
In Österreich bleibt die Lage ausgeglichen. Die in den vergangenen Wochen oft beschriebenen Parameter, welche maßgeblich die Preisbildung beeinflussen, wie zum Beispiel Schweineanmeldungen oder das Verhältnis am Fleischmarkt, haben in diese Woche gewechselt. War es das niedrige Angebot mit Tiefpunkt rund um KW 17, das neben fehlenden Impulsen einen Preisanstieg verhinderte, so sind es in dieser Woche - trotz verkürzter Schlachtwoche - die Feiertage, an denen eifrig Schweinefleisch auf die Griller gepackt wird, die die Nachfrage anregen und trotz steigender Schweineanmeldung wieder ein Ausgleich am Markt zustande kommt.
Im Export trifft sich die ganze Welt. So beeinflusst die Aufhebung der Exportsperre Spaniens Richtung Philippinen, aufgrund des Regionalisierungsabkommens, auch den österreichischen Markt. Geht für ein Land eine Exporttüre auf, steht es in direkter Konkurrenz zu den bisherigen Lieferanten. So auch Schlachtbetriebe aus Österreich, die neuerdings wieder mit Spanien auf den Philippinen im Wettbewerb stehen. Positiv in diesem Zusammenhang ist, dass jedes Kilogramm, welches in Drittländer exportiert wird, nicht am innereuropäischen Markt abgesetzt werden muss. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
In Österreich bleibt die Lage ausgeglichen. Die in den vergangenen Wochen oft beschriebenen Parameter, welche maßgeblich die Preisbildung beeinflussen, wie zum Beispiel Schweineanmeldungen oder das Verhältnis am Fleischmarkt, haben in diese Woche gewechselt. War es das niedrige Angebot mit Tiefpunkt rund um KW 17, das neben fehlenden Impulsen einen Preisanstieg verhinderte, so sind es in dieser Woche - trotz verkürzter Schlachtwoche - die Feiertage, an denen eifrig Schweinefleisch auf die Griller gepackt wird, die die Nachfrage anregen und trotz steigender Schweineanmeldung wieder ein Ausgleich am Markt zustande kommt.
Im Export trifft sich die ganze Welt. So beeinflusst die Aufhebung der Exportsperre Spaniens Richtung Philippinen, aufgrund des Regionalisierungsabkommens, auch den österreichischen Markt. Geht für ein Land eine Exporttüre auf, steht es in direkter Konkurrenz zu den bisherigen Lieferanten. So auch Schlachtbetriebe aus Österreich, die neuerdings wieder mit Spanien auf den Philippinen im Wettbewerb stehen. Positiv in diesem Zusammenhang ist, dass jedes Kilogramm, welches in Drittländer exportiert wird, nicht am innereuropäischen Markt abgesetzt werden muss. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,72 (+/- 0,00) | € 1,62 |
| Zuchten | € 0,99 (+/-0,00) | € 0,89 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Absatzlage herausfordernd
Das weiterhin unsichere Marktgeschehen auf der Schlachtschweineseite trübt die Stimmung der Mäster deutlich ein. Das zeigt sich vorrangig an der aktuellen Ferkel-Einstallbereitschaft leergewordener Mastplätze. Da aber das Ferkelangebot nach wie vor nicht drängend ausfällt, können die Ferkelmärkte EU-weit, mit nur ganz wenigen Ausnahmen, vollständig und pünktlich geräumt werden. Die Ferkelnotierungen bleiben in den Mitgliedsstaaten auf unverändertem Niveau.
Der heimische Ferkelmarkt hat sich in der letzten Woche durchaus herausfordernd entwickelt. Spekulationen auf fallende Schlachtschweinepreise waren vereinzelt durch Ferkelabbestellungen erkennbar. Angebot und Nachfrage decken sich weiterhin gut. Die Ferkelnotierung entwickelt sich in allen Bundesländern auf dem Niveau von 3,15 Euro seitwärts.
Das weiterhin unsichere Marktgeschehen auf der Schlachtschweineseite trübt die Stimmung der Mäster deutlich ein. Das zeigt sich vorrangig an der aktuellen Ferkel-Einstallbereitschaft leergewordener Mastplätze. Da aber das Ferkelangebot nach wie vor nicht drängend ausfällt, können die Ferkelmärkte EU-weit, mit nur ganz wenigen Ausnahmen, vollständig und pünktlich geräumt werden. Die Ferkelnotierungen bleiben in den Mitgliedsstaaten auf unverändertem Niveau.
Der heimische Ferkelmarkt hat sich in der letzten Woche durchaus herausfordernd entwickelt. Spekulationen auf fallende Schlachtschweinepreise waren vereinzelt durch Ferkelabbestellungen erkennbar. Angebot und Nachfrage decken sich weiterhin gut. Die Ferkelnotierung entwickelt sich in allen Bundesländern auf dem Niveau von 3,15 Euro seitwärts.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 22/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 3,15 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 3,15 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 3,15 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,72 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,99 | (+/- 0,00) |