Schweine- und Ferkelpreise KW 19/2026
Was in den vergangenen Wochen noch als leichte regionale Unterschiede erwähnt wurde, kristallisiert sich in dieser Schlachtwoche als marktbeeinflussendes Faktum heraus. Der Norden Deutschlands ist mit Schlachtschweinen gut versorgt. Seitens der Schlachtbranche wurde sogar Preisreduktion gefordert. In Süddeutschland sowie im restlichen Europa zeigt sich eine ausgeglichene bis regional festere Marktsituation. Für die Zukunft interessant ist eine Entwicklung am Exportmarkt. Nach sieben Jahren können deutsche Schweinefleischexporte wieder auf den philippinischen Markt gelangen. Die Beschränkungen waren nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Jahr 2020 verhängt worden, wurden nun aber im Zuge des "EU-Regionalisierungsabkommens“ aufgehoben.
In Österreich erschüttern Forderungen von Preisabschlägen in EU-Mitgliedstaaten die Marktteilnehmer. Seit Wochen ist das Verhältnis am Schlachtschweinemarkt ausgeglichen. In den vollen Schlachtwochen zwischen den Feiertagen wurden rückblickend nie weniger als 91.500 Schweine, bei einem durchschnittlichen Schlachtgewicht von rund 100,5 kg an den Schlachthaken gebracht. Der erwartete Einbruch der Schweineanlieferung ist bis dato noch ausgeblieben. Das Fleischgeschäft kann sich im Moment noch nicht über größere Impulse freuen. Die feiertagsbedingte, zurückgehende Aktivität am Schlachtband geht mit der abflauenden Anlieferung schlachtreifer Schweine einher. Aus dem Gespräch mit einem größeren Schlachtunternehmer wird jedoch deutlich, dass sich die Lage im Geschäft mit Edelteilen langsam verbessert. So zog die Nachfrage nach beispielsweise Schopf zuletzt deutlich an. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse abermals seitwärts notiert.
In Österreich erschüttern Forderungen von Preisabschlägen in EU-Mitgliedstaaten die Marktteilnehmer. Seit Wochen ist das Verhältnis am Schlachtschweinemarkt ausgeglichen. In den vollen Schlachtwochen zwischen den Feiertagen wurden rückblickend nie weniger als 91.500 Schweine, bei einem durchschnittlichen Schlachtgewicht von rund 100,5 kg an den Schlachthaken gebracht. Der erwartete Einbruch der Schweineanlieferung ist bis dato noch ausgeblieben. Das Fleischgeschäft kann sich im Moment noch nicht über größere Impulse freuen. Die feiertagsbedingte, zurückgehende Aktivität am Schlachtband geht mit der abflauenden Anlieferung schlachtreifer Schweine einher. Aus dem Gespräch mit einem größeren Schlachtunternehmer wird jedoch deutlich, dass sich die Lage im Geschäft mit Edelteilen langsam verbessert. So zog die Nachfrage nach beispielsweise Schopf zuletzt deutlich an. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse abermals seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,76 (+/- 0,00) | € 1,66 |
| Zuchten | € 0,99 (+/-0,00) | € 0,89 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Nachfrage schwächt sich ab
Im gesamten EU-Raum bleibt es weiterhin bei einer stabilen Marktlage. Der Jahreszeit entsprechend gehen aber die Nachfragemengen langsam aber kontinuierlich zurück. Gleichzeitig bleiben die Angebotsmengen auf dem Niveau der vergangenen zwei Monate. In den nächsten Wochen zeigt die Hochrechnung geborener und abgesetzter Ferkel einen leichten Anstieg beim Ferkelangebot. In dieser Phase würde ein Anstieg der Schlachtschweinepreise auf den Ferkelmarkt stabilisierend wirken.
In Österreich werden aktuell die letzten Nachfrageüberhänge abgebaut. Die gewünschten Einstalltermine der Mäster können inzwischen wieder weitgehend erfüllt werden. Die heimische Ferkelnotierung bleibt mit 3,25 Euro unverändert zur Vorwoche.
Im gesamten EU-Raum bleibt es weiterhin bei einer stabilen Marktlage. Der Jahreszeit entsprechend gehen aber die Nachfragemengen langsam aber kontinuierlich zurück. Gleichzeitig bleiben die Angebotsmengen auf dem Niveau der vergangenen zwei Monate. In den nächsten Wochen zeigt die Hochrechnung geborener und abgesetzter Ferkel einen leichten Anstieg beim Ferkelangebot. In dieser Phase würde ein Anstieg der Schlachtschweinepreise auf den Ferkelmarkt stabilisierend wirken.
In Österreich werden aktuell die letzten Nachfrageüberhänge abgebaut. Die gewünschten Einstalltermine der Mäster können inzwischen wieder weitgehend erfüllt werden. Die heimische Ferkelnotierung bleibt mit 3,25 Euro unverändert zur Vorwoche.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 19/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 3,25 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 3,25 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 3,25 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,76 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,99 | (+/- 0,00) |