Schweine- und Ferkelpreise KW 09/2026
In der Verarbeitung findet vor allem spanische Ware weiterhin Verwendung. An den Schlachthoframpen flaut der Zustrom jedoch spürbar ab. Während im Osten regionale Überhänge stetig abgearbeitet werden, herrscht im Süden Deutschlands zusehends regelrechte Nachfrage. Trotz unterschiedlichen Absatzsituationen in Ost und Süd behauptete sich der europaweite Trend und die Preise zogen leicht an.
In Österreich marschiert der Markt in die gleiche Richtung. Laut ÖFK sind die wöchentlichen Schlachtzahlen in den vergangenen vier Wochen um 5.000 Schweine auf zuletzt 92.000 Stück gesunken. Auch das durchschnittliche Schlachtgewicht liegt mittlerweile bei 101,5 kg. Das Angebot an Schlachtschweinen wird wöchentlich knapper. Vor diesen positiven Entwicklungen wurde an der Österreichischen Schweinebörse der Basispreis um 5 Cent auf 1,44 Euro pro kg Schlachtgewicht angehoben, was ein Ende der negativen Durchschnittsdeckungsbeiträge zur Konsequenz hat.
In Österreich marschiert der Markt in die gleiche Richtung. Laut ÖFK sind die wöchentlichen Schlachtzahlen in den vergangenen vier Wochen um 5.000 Schweine auf zuletzt 92.000 Stück gesunken. Auch das durchschnittliche Schlachtgewicht liegt mittlerweile bei 101,5 kg. Das Angebot an Schlachtschweinen wird wöchentlich knapper. Vor diesen positiven Entwicklungen wurde an der Österreichischen Schweinebörse der Basispreis um 5 Cent auf 1,44 Euro pro kg Schlachtgewicht angehoben, was ein Ende der negativen Durchschnittsdeckungsbeiträge zur Konsequenz hat.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | 1,54 (+ 0,05) | € 1,44 |
| Zuchten | € 0,87 (+ 0,05) | € 0,77 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Nachfrage hoch - Angebot knapp
Die Ferkelnachfrage ist in den vergangenen beiden Wochen im gesamten EU-Raum deutlich gestiegen. Das unterdurchschnittlich ausfallende Angebot reicht aktuell bei weitem nicht aus den Bedarf pünktlich decken zu können.
Diese Marktlage ist für die Jahreszeit durchaus üblich, jedoch ist die Versorgunglücke größer als in den Vorjahren. Vor allem auf unserem Referenzmarkt Deutschland pendelt das Ferkelangebot stark zurück. Im Nachbarland ist das nicht nur durch saisonale Effekte zu erklären. Strukturelle Entwicklungen mit dauerhaft verlorenen Ferkelmengen spielen eine immer größere Rolle.
In Österreich nimmt der Schwung auf den regionalen Ferkelmärkten zu. Die Ferkelnachfrage hat spürbar zugenommen, das Angebot dagegen verharrt auf überschaubarem Niveau. An dieser Marktlage wird sich auch in den nächsten Wochen nur wenig ändern. Die heimische Notierung verbessert sich um 15 Cent auf 2,70 Euro.
Die Ferkelnachfrage ist in den vergangenen beiden Wochen im gesamten EU-Raum deutlich gestiegen. Das unterdurchschnittlich ausfallende Angebot reicht aktuell bei weitem nicht aus den Bedarf pünktlich decken zu können.
Diese Marktlage ist für die Jahreszeit durchaus üblich, jedoch ist die Versorgunglücke größer als in den Vorjahren. Vor allem auf unserem Referenzmarkt Deutschland pendelt das Ferkelangebot stark zurück. Im Nachbarland ist das nicht nur durch saisonale Effekte zu erklären. Strukturelle Entwicklungen mit dauerhaft verlorenen Ferkelmengen spielen eine immer größere Rolle.
In Österreich nimmt der Schwung auf den regionalen Ferkelmärkten zu. Die Ferkelnachfrage hat spürbar zugenommen, das Angebot dagegen verharrt auf überschaubarem Niveau. An dieser Marktlage wird sich auch in den nächsten Wochen nur wenig ändern. Die heimische Notierung verbessert sich um 15 Cent auf 2,70 Euro.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 09/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 2,70 | (+ 0,15) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 2,70 | (+ 0,15) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 2,70 | (+ 0,15) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,54 | (+ 0,05) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,87 | (+ 0,05) |