Ostern wird gebacken: Welches Mehl für Pinze, Reindling und Striezel
Vom flaumigen Osterstriezel bis zur Kärntner Reindling: Viele traditionelle Osterklassiker beginnen mit einer einfachen Zutat: Mehl. Zum Tag des Mehls am 20. März rückt die AMA-Marketing ein Grundnahrungsmittel in den Mittelpunkt, das aus österreichischen Küchen nicht wegzudenken ist. Aktuelle Marktdaten zeigen: Mehl bleibt fixer Bestandteil im Einkaufskorb und Konsumentinnen und Konsumenten achten dabei zunehmend auf Herkunft und Qualität.
Im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel inklusive Diskonter wurden lt. RollAMA 2025 rund 41.100 Tonnen Mehl von Haushalten gekauft, bei einem durchschnittlichen Preis von 1,18 Euro pro Kilogramm und einem Umsatz von rund 48,4 Mio. Euro. Österreich ist bei Getreide weitgehend selbst versorgt: Laut Versorgungsbilanzen der Statistik Austria liegt der Selbstversorgungsgrad bei rund 90%. Gleichzeitig liegt der Pro-Kopf-Verbrauch von Getreideprodukten bei rund 90 kg pro Jahr. Gerade rund um Feiertage greifen viele Haushalte wieder häufiger zum Backblech - traditionelle Rezepte erleben dabei eine kleine Renaissance.
Mehl: Basis der österreichischen Backkultur
Osterzeit ist Hochsaison für Hefeteige
Struktur des Mehlmarktes: Klassiker dominieren, Bio wächst
AMA-Gütesiegel für Mehl: Herkunft und Qualität kontrolliert
“Mehl ist weit mehr als ein Rohstoff, es ist die Grundlage unserer Brot- und Backkultur. Gerade bei einem so zentralen Lebensmittel möchten Konsumentinnen und Konsumenten wissen, woher die Rohstoffe stammen. Das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel steht für kontrollierte Herkunft und geprüfte Qualität aus Österreich - vom Acker bis ins Regal“, sagt Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing.
Das AMA-Gütesiegel garantiert, dass das Getreide zu 100% aus Österreich stammt und entlang der gesamten Produktionskette unabhängig kontrolliert wurde - vom Feld über die Mühle bis ins Regal. Ein wichtiger Beitrag dazu kommt auch aus dem Österreichischen Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL): Viele Getreidebetriebe nehmen daran teil und setzen freiwillige Maßnahmen für Boden-, Wasser- und Klimaschutz um - etwa durch vielfältige Fruchtfolgen, Begrünungen oder einen besonders schonenden Umgang mit Betriebsmitteln.
Der Tag des Mehls erinnert daran, wie zentral dieses Produkt für Ernährung, Tradition und Genuss ist. Besonders beim Backen rund um Ostern lohnt sich ein genauer Blick auf die Herkunft: Wer beim Mehlkauf auf das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel achtet, entscheidet sich bewusst für österreichisches Getreide sowie für streng kontrollierte Qualität und nachvollziehbare Herkunft.
Zahlenbox: Fakten rund ums Mehl in Österreich
· 41.100 Tonnen Mehl pro Jahr im Handel (Haushaltseinkauf)
· 48,4 Mio. Euro Umsatz (Ausgaben der Haushalte)
· 78% Marktanteil Weizenmehl (Menge)
· 46% Marktanteil glatt (Menge)
· 30% Bio-Anteil (Wert)
Quelle: RollAMA Gesamtjahr 2025/AMA-Marketing
Infobox: Welches Mehl für welche Speise?
Glattes Mehl: fein vermahlen - ideal für luftige Teige
· Osterstriezel/Osterzopf
· Osterpinze
· Brioche- und Hefeteige
· Biskuit
Griffiges Mehl: etwas gröber - nimmt Flüssigkeit langsamer auf
· Strudelteig
· Knödel
· Spätzle
· Nudelteig
Universalmehl: Mischung aus glatt und griffig, der Allrounder
· Kärntner Reindling
· Germteige
· Kuchen und Kekse