Milchmarkt August
In der EU-27 erreichte die Milchanlieferung im Mai ihren saisonalen Höhepunkt. Im Vergleich zum Vorjahr lag das Plus bei 0,4%. Während Irland (+6,8%) und Frankreich kräftige Zuwächse verzeichneten, gingen die Mengen in Deutschland (-1,6%), Belgien (-3,9%) und der Slowakei deutlich zurück. Insgesamt fielen die Inhaltsstoffe der Milch in den ersten fünf Monaten überdurchschnittlich aus, wenngleich die Fettgehalte zuletzt schwächer zulegten.
Österreich exportierte 2024 über 309 Millionen Kilogramm Trinkmilch, gefolgt von Käse und Topfen (106,4 Millionen Kilogramm). Besonders stark wuchs die Ausfuhr von Milchmischprodukten (+48,3 Millionen Kilogramm das sind +61%). UHT-Produkte sind im Ausland weiter gefragt, Sauer- bzw. Buttermilch mit Marmeladen hingegen verlieren an Bedeutung. Bei Käse dominieren Schnittkäse (25 Millionen Kilogramm) und Cottage Cheese (16 Millionen Kilogramm).
Österreich exportierte 2024 über 309 Millionen Kilogramm Trinkmilch, gefolgt von Käse und Topfen (106,4 Millionen Kilogramm). Besonders stark wuchs die Ausfuhr von Milchmischprodukten (+48,3 Millionen Kilogramm das sind +61%). UHT-Produkte sind im Ausland weiter gefragt, Sauer- bzw. Buttermilch mit Marmeladen hingegen verlieren an Bedeutung. Bei Käse dominieren Schnittkäse (25 Millionen Kilogramm) und Cottage Cheese (16 Millionen Kilogramm).
Marktausblick
Nachdem der Lebensmitteleinzelhandel starken Preisdruck auf abgepackte Butter ausgeübt hatte, steigt die Nachfrage inzwischen wieder an. Der Ausblick für den Milchmarkt im restlchen Jahr 2025 bleibt gemischt. Stabile Nachfrage und begrenzte Produktionskapazitäten wirken zwar preisstützend, mehrere Faktoren bremsen jedoch die Entwicklung. Denn der internationale Wettbewerbsdruck ist hoch, die USA und Neuseeland produzieren wieder auf hohem Niveau und drängen mit zusätzliche Mengen auf den Weltmarkt. Während günstige Importe aus Polen und den Niederlanden den Absatz heimischer Produkte erschweren. Dies setzt insbesondere die Industriepreise unter Druck.
Auch das Wetter beeinflusst die Marktlage: Wechselhafte Bedingungen führten zu einem atypischen Verlauf der Milchanlieferung mit teils kurzfristigen Mengenzuwächsen.
Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch Tierseuchen wie z.B. die Blauzungenkrankheit. Neue Virusvarianten könnten ab Herbst wieder aufflammen und die Produktion zusätzlich belasten.
Insgesamt ist von einem stabilen Milchpreis auszugehen. Der Markt für BIomilch zeigt sich ebenfalls stabil mit leicht positiver Tendenz.
Auch das Wetter beeinflusst die Marktlage: Wechselhafte Bedingungen führten zu einem atypischen Verlauf der Milchanlieferung mit teils kurzfristigen Mengenzuwächsen.
Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch Tierseuchen wie z.B. die Blauzungenkrankheit. Neue Virusvarianten könnten ab Herbst wieder aufflammen und die Produktion zusätzlich belasten.
Insgesamt ist von einem stabilen Milchpreis auszugehen. Der Markt für BIomilch zeigt sich ebenfalls stabil mit leicht positiver Tendenz.