Kleinzikaden auf dem Vormarsch: ein Steckbrief der Orientzikade
Biologie und Ursachen
Die Kleinzikade stammt ursprünglich aus Asien und wurde über Nordamerika durch befallenes Pflanzgut nach Europa verschleppt. In Österreich wurde die Art 2007 in Graz nachgewiesen. Die erwachsenen Zikaden erreichen eine Körperlänge von 4 - 7 mm und lassen sich durch die charakteristische, mosaikartige Musterung ihrer Vorderflügel gut erkennen. Die Nymphen sind etwas kleiner und sehr kräftig gefärbt. Meist sitzen sie an der Blattunterseite. Als Reaktion auf Gefahr nehmen sie eine spezielle Haltung ein und biegen den Hinterleib wie ein Skorpion nach oben.
Die Orientzikade ist auf unterschiedlichen Sträuchern und Bäumen (z.B. Weiden, Buchen, Ahorn, Kiwi, Haselnüssen, Apfel, Aronia etc.) zu finden. Sie bildet eine Generation pro Jahr. Die Überwinterung findet im Eistadium statt, diese werden im Sommer bis in den Herbst an Stämmen und mehrjährigen Ästen abgelegt. Im Frühsommer des darauffolgenden Jahres schlüpfen die ersten Nymphen. Diese saugen an den Blättern und entwickeln sich weiter (5 Stadien) bis zum erwachsenen Tier. Als Nymphe ist die Orientzikade noch wenig mobil, häufig sind am Blatt dann auch noch die Häutungen zu sehen.
Erwachsene Tiere sind bei uns ab Juli bis in den Herbst zu finden. Diese sind flugfähig und sehr mobil, sie bleiben nur in den Morgenstunden oder bei kühleren Temperaturen am Blatt ruhig sitzen. Bei starkem Befall kann man in den Beständen auch die charakteristischen Geräusche ("klick, klick,…") hören, die die Männchen während der Fortpflanzungszeit erzeugen. Gelbtafeln können genutzt werden, um das Erstauftreten und den Populationsanstieg in den Anlagen mitzuverfolgen.
Die Orientzikade ist auf unterschiedlichen Sträuchern und Bäumen (z.B. Weiden, Buchen, Ahorn, Kiwi, Haselnüssen, Apfel, Aronia etc.) zu finden. Sie bildet eine Generation pro Jahr. Die Überwinterung findet im Eistadium statt, diese werden im Sommer bis in den Herbst an Stämmen und mehrjährigen Ästen abgelegt. Im Frühsommer des darauffolgenden Jahres schlüpfen die ersten Nymphen. Diese saugen an den Blättern und entwickeln sich weiter (5 Stadien) bis zum erwachsenen Tier. Als Nymphe ist die Orientzikade noch wenig mobil, häufig sind am Blatt dann auch noch die Häutungen zu sehen.
Erwachsene Tiere sind bei uns ab Juli bis in den Herbst zu finden. Diese sind flugfähig und sehr mobil, sie bleiben nur in den Morgenstunden oder bei kühleren Temperaturen am Blatt ruhig sitzen. Bei starkem Befall kann man in den Beständen auch die charakteristischen Geräusche ("klick, klick,…") hören, die die Männchen während der Fortpflanzungszeit erzeugen. Gelbtafeln können genutzt werden, um das Erstauftreten und den Populationsanstieg in den Anlagen mitzuverfolgen.
Symptome
- typische Blattverfärbungen durch Saugtätigkeit der Nymphen
- verminderte Photosyntheseleistung
- vorzeitiger Blattfall
- es besteht die Gefahr der Virusübertragung bzw. Übertragung von Phytoplasmen (Apfeltriebsucht) im Obstbau, zur Abklärung bedarf es weiterer Beobachtungen bzw. Untersuchungen
Maßnahmen
- regelmäßige Kontrolle der Bestände, insbesondere ab Juni
- Einsatz von Gelbtafeln zur Beobachtung des Auftretens der Adulten und der Populationsentwicklung
- Förderung natürlicher Gegenspieler (z.B. Laufkäfer, Florfliegen, Spinnen, Raubwanzen)
- in Versuchen reduzierte eine Behandlung im Nymphenstadium (Mai, Juni) mit Spirotetramat die Populationsdichten und Schäden