Herkunftstransparenz in der Gastro
Die heimische Land- und Lebensmittelwirtschaft leistet mit ihren hohen Standards in Qualität, Tierwohl und Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Damit diese Leistungen auch in Zukunft gesichert bleiben, braucht es faire Rahmenbedingungen am Markt. In einem gemeinsamen Projekt von Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer sollen nun fachliche Grundlagen für eine einfache, praxistaugliche, transparente und flächendeckende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie erarbeitet werden.
“Zuvor wurde immer nur öffentlich thematisiert, was nicht geht, aber nie im Detail untersucht, wie ein System konkret funktionieren könnte. Das soll sich nun ändern“, zeigt sich Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger optimistisch.
“Zuvor wurde immer nur öffentlich thematisiert, was nicht geht, aber nie im Detail untersucht, wie ein System konkret funktionieren könnte. Das soll sich nun ändern“, zeigt sich Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger optimistisch.
Unbürokratische Lösung
Das Ziel ist ein einfaches, automatisiertes System, das für die Gastronomie praktikabel und unbürokratisch ist, aber unzweifelhaft Auskunft gibt, woher die tierischen Primärzutaten Milch, Fleisch und Eier kommen. Mit dem LKÖ- Projekt “Gut zu wissen“ wurde bereits erhebliche Vorarbeit geleistet: In diesem Rahmen werden mittlerweile 94,5 Mio. Essensportionen bei 1.280 teilnehmenden Unternehmen bzw. Standorten der Gemeinschaftsverpflegung, Hotellerie und Gastronomie mit einer transparenten Herkunftskennzeichnung bei Milch, Fleisch und Eiern versehen. “Unser Ziel als Landwirtschaft ist klar: Wir wollen mehr Transparenz auf den Tellern und den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein rot-weiß-rotes Konsumbekenntnis ermöglichen. Unzählige Wirtschaftsbereiche, allen voran Tourismus und Gastronomie, profitieren von den vielfältigen bäuerlichen Leistungen - vom Boden- bis zum Neusiedlersee. Das muss auch umgekehrt der Fall sein“, hebt der LKÖ-Präsident hervor.