Geflügelpest: Erster Fall in aktueller Saison in Österreich im Wildvogel bestätigt
Auf einen Blick
- Ende Oktober erster Schwan mit Vogelgrippe im Ennskanal entdeckt!
- Einhaltung der Biosicherheitsvorgaben und erhöhte Vorsicht ist geboten.
- Auch bereits einige Nachweise bei Wildvögeln in Ungarn und Italien.
Am 30.10.2026 ist im Ennskanal ein Schwan positiv auf Geflügelpest getestet worden. In den Nachbarländern Österreichs, Italien und Ungarn, gibt es auch bereits einige Nachweise bei Wildvögeln. Die meisten Ausbrüche gibt es derzeit nach wie vor in den küstennahen Regionen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Dort wurde die Vogelgrippe auch bereits in einigen Geflügelbetrieben nachgewiesen. In den Niederlanden wurden im Oktober beispielsweise zwei Geflügelbetriebe mit ca. 50.000 Tieren positiv auf Vogelgrippe getestet und mussten im Zuge der Seuchenbekämpfung gekeult werden.
Sensibilisierung von Personen
Wichtig ist die Sensibilisierung von Personen, welche zur indirekten Ausbreitung der Geflügelkrankheiten unbewusst beitragen könnten, wie z. B. Betriebsbesucher:innen, landwirtschaftliche Hilfsarbeitskräfte, …
Die Biosicherheit ist auf das maximal mögliche Level bei geflügelhaltenden Betrieben zu steigern.
Ziel ist es Ausbrüche der Vogelgrippe in Geflügelbeständen zu unterbinden. Auffällige (erkrankte bzw. verendete) Tiere sind dem Betreuungstierarzt bzw. der -tierärztin zu melden, diese entscheiden über die weitere Vorgehensweise.
Derzeit gibt es noch keine festgelegten Risikogebiete in Österreich. Dennoch sollten folgende Biosicherheitsmaßnahmen ganzjährig eingehalten werden:
Weiters ist jede Haltung von Geflügel (ab 1 Tier) innerhalb einer Woche der Bezirksverwaltungsbehörde zu melden.
Die rechtliche Grundlage zu den Vorschriften bildet die Vogelgesundheitsverordnung, die sich im Downloadbereich findet.
Die Biosicherheit ist auf das maximal mögliche Level bei geflügelhaltenden Betrieben zu steigern.
Ziel ist es Ausbrüche der Vogelgrippe in Geflügelbeständen zu unterbinden. Auffällige (erkrankte bzw. verendete) Tiere sind dem Betreuungstierarzt bzw. der -tierärztin zu melden, diese entscheiden über die weitere Vorgehensweise.
Derzeit gibt es noch keine festgelegten Risikogebiete in Österreich. Dennoch sollten folgende Biosicherheitsmaßnahmen ganzjährig eingehalten werden:
- Trennung von Enten und Gänsen von anderem Geflügel.
- Geflügel muss bestmöglich vor dem Kontakt mit Wildvögeln (z.B. Schutznetze oder Dächer) geschützt werden.
- Die Tränkung der Tiere darf nicht mit Wasser aus Sammelbecken für Oberflächenwasser erfolgen, zu dem Wildvögel Zugang haben.
- Die Reinigung und Desinfektion der Beförderungsmittel, Ladeplätze und Gerätschaften hat mit besonderer Sorgfalt zu erfolgen.
- Der Bezirksverwaltungsbehörde ist zu melden, wenn beim Geflügel
- ein Rückgang der Futter- und Wasseraufnahme um mehr als 20% oder
- ein Abfall der Eierproduktion um mehr als 5% für mehr als zwei Tage besteht, oder
- wenn die Sterberate höher als 3% in einer Woche ist.
- Tot aufgefundene Wasser- und Greifvögel und jeder Seuchenverdacht bei gehaltenen Tieren sind dem Amtstierarzt/-tierärztin zu melden.
Weiters ist jede Haltung von Geflügel (ab 1 Tier) innerhalb einer Woche der Bezirksverwaltungsbehörde zu melden.
Die rechtliche Grundlage zu den Vorschriften bildet die Vogelgesundheitsverordnung, die sich im Downloadbereich findet.
Biosicherheit: Merkblatt und Infoblatt in verschiedenen Sprachen
Die Landwirtschaftskammer Österreich hat in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Qualitätsgeflügelvereinigung ein Merkblatt zur Vogelgrippe sowie ein kurzes, einfaches Informationsblatt für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in insgesamt 11 verschiedenen Sprachen verfasst. Diese Materialien sollen helfen, alle Beteiligten über die wichtigsten Schutzmaßnahmen zu informieren. Der Download ist hier möglich.
Von der AGES wurde ein übersichtliches Merkblatt zur Vogelgrippe erstellt, welches sich auch im Downloadbereich findet.
Eine ausführliche Broschüre zur Biosicherheit, erstellt von der QGV, findet sich auch im Downloadbereich.
Von der AGES wurde ein übersichtliches Merkblatt zur Vogelgrippe erstellt, welches sich auch im Downloadbereich findet.
Eine ausführliche Broschüre zur Biosicherheit, erstellt von der QGV, findet sich auch im Downloadbereich.
FAQs zur Geflügelpest - "Vogelgrippe"
Ausführliche Hintergrundinformationen zur "Vogelgrippe" werden in unseren Geflügelpest-FAQs im übersichtlichen Frage-Antwort-Format beantwortet. Dort werden u.a. Fragen beantwortet, wie die Vogelgrippe übertragen wird, was bei einem Ausbruch passiert und welche Folgen ein Ausbruch auf den Betrieb bzw. die Betriebe in den Sperrzonen hat. Die FAQs wurden von der Landwirtschaftskammer Österreich in Kooperation mit der Qualitätsgeflügelvereinigung (QGV) erstellt.
Grundlegende Infos zur Vogelgrippe
Aufgrund ihrer Cookie Präferenzen deaktiviert.