EU-Rinderbestand 2025 langsamer gesunken
Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung demnach bei dem Bestand an Kühen. Er sank 2025 auf 29,10 Mio. Tiere und lag damit 10% unter dem Niveau von 2015. Der Milchkuhbestand verringerte sich binnen Jahresfrist um 1,1% auf 19,02 Mio. Tiere und seit 2015 um 12,2%.
Produktivitätssteigerungen ermöglichen es den Betrieben, mit weniger Kühen mehr Milch zu erzeugen. Milchkühe stellen rund 65% des gesamten Kuhbestands. Der Bestand an Mutterkühen war mit 10,08 Mio. Tieren dagegen stabiler und lag nur 6,6% unter dem Wert von 2015.
Auch bei den Nachzuchttieren zeichnet sich ein weiterer Bestandsrückgang ab. Die Zahl der ein- bis zweijährigen Färsen sank um 1,8% auf 9,71 Mio. Tiere und liegt damit 11% unter dem Niveau von 2015. Die geringere Zahl an Nachzuchttieren begrenzt kurzfristig die Möglichkeiten für eine Stabilisierung des Kuhbestands.
Bei den Tieren unter einem Jahr gab es dagegen einen leichten Anstieg um 0,3% auf 22,03 Mio. Tiere. Dies könnte auf eine beginnende Stabilisierung hindeuten, sollte wegen des niedrigen Ausgangsniveaus aber nicht überbewertet werden. Die Zahl der ein- bis zweijährigen Rinder sank hingegen um 1,2% auf 14,30 Mio. Tiere. Diese Altersgruppe ist für das Schlachtviehangebot des kommenden Jahres besonders relevant und liegt 11% unter dem Wert von 2015. Damit dürfte das Angebot an Schlachtrindern auch 2026 unter Druck bleiben.
Frankreich bleibt mit 16,24 Mio. Rindern und einem Anteil von 22,7% am EU-Bestand der mit Abstand größte Rinderproduzent. Deutschland folgt mit 10,42 Mio. Tieren bzw 14,6%. Spanien und Irland kommen jeweils auf 8,8%, Polen auf 8,6% und Italien auf 8,1%. Die fünf größten Bestände vereinen damit mehr als 60% des EU-Bestands auf sich.
Der langfristige Rückgang konzentriert sich vor allem auf die traditionellen Rinderbestände in Westeuropa. Seit 2015 schrumpfte der Bestand in Frankreich um 16,2%, in Deutschland um 17,5%, in den Niederlanden um 17,8% und in Belgien um 15,0%. Dagegen stiegen die Bestände in Spanien um 1,9% und in Polen um 6,6%. Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt der EU-Rinderhaltung zunehmend nach Süden und Osten.
Frankreich verfügt mit 3,63 Mio. Mutterkühen gegenüber 2,98 Mio. Milchkühen über den größten Mutterkuhbestand der EU. Damit bleibt das Land der wichtigste Rindfleischproduzent des Staatenblocks, wie AHDB abschließend berichtet.
Produktivitätssteigerungen ermöglichen es den Betrieben, mit weniger Kühen mehr Milch zu erzeugen. Milchkühe stellen rund 65% des gesamten Kuhbestands. Der Bestand an Mutterkühen war mit 10,08 Mio. Tieren dagegen stabiler und lag nur 6,6% unter dem Wert von 2015.
Auch bei den Nachzuchttieren zeichnet sich ein weiterer Bestandsrückgang ab. Die Zahl der ein- bis zweijährigen Färsen sank um 1,8% auf 9,71 Mio. Tiere und liegt damit 11% unter dem Niveau von 2015. Die geringere Zahl an Nachzuchttieren begrenzt kurzfristig die Möglichkeiten für eine Stabilisierung des Kuhbestands.
Bei den Tieren unter einem Jahr gab es dagegen einen leichten Anstieg um 0,3% auf 22,03 Mio. Tiere. Dies könnte auf eine beginnende Stabilisierung hindeuten, sollte wegen des niedrigen Ausgangsniveaus aber nicht überbewertet werden. Die Zahl der ein- bis zweijährigen Rinder sank hingegen um 1,2% auf 14,30 Mio. Tiere. Diese Altersgruppe ist für das Schlachtviehangebot des kommenden Jahres besonders relevant und liegt 11% unter dem Wert von 2015. Damit dürfte das Angebot an Schlachtrindern auch 2026 unter Druck bleiben.
Frankreich bleibt mit 16,24 Mio. Rindern und einem Anteil von 22,7% am EU-Bestand der mit Abstand größte Rinderproduzent. Deutschland folgt mit 10,42 Mio. Tieren bzw 14,6%. Spanien und Irland kommen jeweils auf 8,8%, Polen auf 8,6% und Italien auf 8,1%. Die fünf größten Bestände vereinen damit mehr als 60% des EU-Bestands auf sich.
Der langfristige Rückgang konzentriert sich vor allem auf die traditionellen Rinderbestände in Westeuropa. Seit 2015 schrumpfte der Bestand in Frankreich um 16,2%, in Deutschland um 17,5%, in den Niederlanden um 17,8% und in Belgien um 15,0%. Dagegen stiegen die Bestände in Spanien um 1,9% und in Polen um 6,6%. Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt der EU-Rinderhaltung zunehmend nach Süden und Osten.
Frankreich verfügt mit 3,63 Mio. Mutterkühen gegenüber 2,98 Mio. Milchkühen über den größten Mutterkuhbestand der EU. Damit bleibt das Land der wichtigste Rindfleischproduzent des Staatenblocks, wie AHDB abschließend berichtet.