Die Schossergabe zu Winterweizen steht bevor
Wie bekannt, soll bei kräftigen, dichten Beständen auf das Aufhellen der schwachen Seitentriebe zugewartet werden, damit diese Triebe reduziert und nicht unnötig lange „mitgeschleppt“ werden.
Umgekehrt soll bei schwach entwickelten Weizen- bzw. generell Wintergetreidebeständen eine Triebreduktion vermieden werden, sodass bereits zu Schossbeginn die zweite Stickstoffgabe gegeben, also etwas vorgezogen wird.
Die Bemessung der Schossergabe zu Winterweizen hat sich mit etwa 1/3 der gesamten N-Düngemenge bewährt (bei 3 N-Gaben: Andüngung, Schossergabe, Qualitätsgabe); einerseits um eine durchgehend ausreichende N-Versorgung des Bestandes zu gewährleisten, andererseits, um für die Absicherung des Rohproteingehalts noch genug Dünger für die Qualitätsgabe zur Verfügung zu haben.
Spätestens mit der Schossergabe soll auch die Schwefelversorgung sichergestellt werden, zumindest bei hohen Ertragslagen kann nicht mehr von ausreichenden S-Einträgen über die Atmosphäre ausgegangen werden. Für Getreide reichen 20 bis 30 kg Schwefel je Hektar (kg S/ha) jedenfalls aus.
Folgende Faktoren sprechen für eine S-Düngung: hohe Ertragserwartung, Flächen ohne regelmäßigen Einsatz von Wirtschaftsdüngern oder organischen Düngern, niederschlagsreiche Region, eher leichte Standorte.
Sollte der Schwefelgehalt des Düngers in der zunehmend üblichen Form Schwefeltrioxid (SO3) deklariert sein, so erfolgt die Umrechnung in Schwefel durch Division durch 2,5 (Beispiel: ein Düngemittel mit 7,5 % SO3 enthält 7,5 / 2,5 = 3% Schwefel).
Umgekehrt soll bei schwach entwickelten Weizen- bzw. generell Wintergetreidebeständen eine Triebreduktion vermieden werden, sodass bereits zu Schossbeginn die zweite Stickstoffgabe gegeben, also etwas vorgezogen wird.
Die Bemessung der Schossergabe zu Winterweizen hat sich mit etwa 1/3 der gesamten N-Düngemenge bewährt (bei 3 N-Gaben: Andüngung, Schossergabe, Qualitätsgabe); einerseits um eine durchgehend ausreichende N-Versorgung des Bestandes zu gewährleisten, andererseits, um für die Absicherung des Rohproteingehalts noch genug Dünger für die Qualitätsgabe zur Verfügung zu haben.
Spätestens mit der Schossergabe soll auch die Schwefelversorgung sichergestellt werden, zumindest bei hohen Ertragslagen kann nicht mehr von ausreichenden S-Einträgen über die Atmosphäre ausgegangen werden. Für Getreide reichen 20 bis 30 kg Schwefel je Hektar (kg S/ha) jedenfalls aus.
Folgende Faktoren sprechen für eine S-Düngung: hohe Ertragserwartung, Flächen ohne regelmäßigen Einsatz von Wirtschaftsdüngern oder organischen Düngern, niederschlagsreiche Region, eher leichte Standorte.
Sollte der Schwefelgehalt des Düngers in der zunehmend üblichen Form Schwefeltrioxid (SO3) deklariert sein, so erfolgt die Umrechnung in Schwefel durch Division durch 2,5 (Beispiel: ein Düngemittel mit 7,5 % SO3 enthält 7,5 / 2,5 = 3% Schwefel).