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Begrünung und Unternutzung im Intensiv- und Streuobstbau: Bedeutung für Nährstoffversorgung und Bodenbelüftung

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13.04.2026 | von Stefan Kastenhofer

Die Begrünung und Unternutzung von Obstanlagen ist sowohl im Intensiv- als auch im Streuobstbau ein zentrales Element einer nachhaltigen Bodenbewirtschaftung. Trotz unterschiedlicher Produktionsziele weisen beide Systeme vergleichbare bodenphysikalische und bodenbiologische Grundlagen auf. Unterschiede ergeben sich vor allem im Nährstoffbedarf, im Nährstoffentzug sowie in der Steuerbarkeit der Begrünung.

Kirschanlage_by_LKOÖ.jpg © Strebl/LK OÖ
Kirschanlage mit kurzwüchsiger, biomassearmer Gräsermischung © Strebl/LK OÖ

Schutz vor Erosion und Verdichtung

Grundsätzlich erfüllt die Begrünung in beiden Systemen mehrere Funktionen: Sie schützt den Boden vor Erosion und Verdichtung, verbessert die Bodenstruktur und Bodenbelüftung, fördert Bodenleben und Humusbildung und beeinflusst maßgeblich den Wasser- und Nährstoffhaushalt. Die Wirkung der Begrünung erfolgt dabei nicht nur oberflächlich, sondern vor allem über Wurzelaktivität und biologische Prozesse, die stabile Porensysteme im Boden schaffen.
Bluehstreifen in Marille _HBLFA Raumberg-Gumpenstein.jpg © (c) HBLFA Raumberg-Gumpenstein
Artenreiche Gräser/Kräutermischung - auch für Bestäuber interessant! © (c) HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Die richtige Mischung

Im Intensivobstbau ist die Begrünung meist auf die Fahrgassen beschränkt. Sie muss hohen mechanischen Belastungen durch häufige Befahrung standhalten und gleichzeitig eine gute Tragfähigkeit gewährleisten. Grasbetonte, ausdauernde Mischungen haben sich dabei bewährt, da sie durch ihr fein verzweigtes Wurzelsystem die Bodenbelüftung verbessern und Staunässe reduzieren. Gleichzeitig entziehen diese Begrünungen jedoch Nährstoffe, insbesondere Stickstoff, Kalium und Magnesium, die über das Mulchen wieder rückgeführt werden können.

Aufgepasst beim N

Ein zentrales Thema im Intensivobstbau ist die späte Stickstofffreisetzung aus der Begrünung im Spätsommer und Herbst. Vor allem bei leguminosenreichen oder sehr biomassestarken Beständen kann mineralisierter Stickstoff zu einem Zeitpunkt verfügbar werden, an dem die Obstbäume ihn nicht mehr ertragsoptimierend nutzen. Es fördert spätes Triebwachstum, verzögert die Ausreife und kann Frosthärte sowie Fruchtqualität negativ beeinflussen. Zusätzlich steigt das Risiko von Stickstoffauswaschung im Winter.
Streuobstwiese mustergültig_byLKOÖ.jpg © Strebl/LK OÖ
Gerade bei Jungbäumen in der Streuobstwiese ist auf eine ausreichende Nährstoffversorgung zu achten © Strebl/LK OÖ
Im Streuobstbau dominiert hingegen die flächige Wiesen- oder Weidenutzung unter weitständigen Bäumen. Die mechanische Belastung ist in der Häufigkeit pro Jahr geringer, jedoch wirken Verdichtung und Nährstoffentzug langfristig. Beweidung, Mahd und Abfuhr des Schnittgutes führen häufig zu schleichenden Nährstoffverlusten. Gleichzeitig ist die Rückführung von Nährstoffen oft unregelmäßig, wodurch Defizite vor allem auch bei Stickstoff entstehen können. Da hier die organische Nährstoffrückführung oft die einzige Form der Düngung, etwa über Weideeintrag, Schnittgutverbleib, punktuelle Kompostgaben, Mist oder Gülle ist, muss gewährleistet sein, dass den Bäumen Nährstoffe übrigbleiben, und nicht über die Abfuhr der Unternutzung ein Defizit entsteht.

Wurzelatmung - oft unterschätzt

Die Bodenbelüftung spielt im Streuobstbau besonders auf schweren Böden eine entscheidende Rolle für die Baumvitalität. Verdichtete Böden, durch den Einsatz großer Grünlandmaschinen oder durch Viehtritt, führen zu Sauerstoffmangel im Wurzelraum. Dies begünstigt Vitalitätsverluste, geringere Standfestigkeit und eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Trockenstress. Eine dauerhaft gepflegte Wiesenbegrünung mit angepasster Nutzung (speziell im Kronenbereich) wirkt diesen Effekten entgegen. Im Intensivobst werden die Baumstreifen oft maschinell bearbeitet, was automatisch zu einer besseren Belüftung der Wurzeln führt.
Zusammenfassend gilt für beide Systeme: Begrünung ist kein Selbstläufer und kein reiner Nährstofflieferant, sondern Teil eines komplexen Boden- und Nährstoffsystems. Während im Intensivobstbau die gezielte Steuerung der Nährstoffdynamik im Vordergrund steht, liegt im Streuobstbau der Fokus auf dem langfristigen Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Eine standortangepasste Begrünungs- und Nährstoffstrategie in Kombination mit regelmäßigen Bodenuntersuchungen ist daher in beiden Bereichen Voraussetzung für gesunde, leistungsfähige Obstbäume.

Nährstoffversorgung im Vergleich

Aspekt Streuobstbau Intensivobstbau
Stickstoffbedarf / Jahr 20-40 kg pro ha 50-80 kg pro ha
Wurzelsystem Groß Klein
Steuerbarkeit mittel hoch
Fehlerwirkung schleichend sofort
Düngung organisch, langfristig mineralisch + organisch
Risiko schleichende Verarmung durch Unternutzung Überversorgung / Verschiebung
Stefan Kastenhofer
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Später Obstbaumschnitt bremst das Triebwachstum und fördert die Fruchtbildung

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Kirschanlage mit kurzwüchsiger, biomassearmer Gräsermischung © Strebl/LK OÖ

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Streuobstwiese mustergültig_byLKOÖ.jpg © Strebl/LK OÖ

Gerade bei Jungbäumen in der Streuobstwiese ist auf eine ausreichende Nährstoffversorgung zu achten © Strebl/LK OÖ