Andrea Schwarzmann ist eine von “100 Women Heroes in Agrifood Systems and Rural Development“ weltweit
Andrea Schwarzmann, Berg- und Almbäuerin aus Vorarlberg und prominente Stimme für den ländlichen Raum, zählt zu den “100 Heroes in Agrifood Systems and Rural Development“ weltweit. Diese Auszeichnung der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) wurde ihr am 15. Oktober 2026 in Rom verliehen. Damit wird auch auf internationaler Ebene ihr jahrzehntelanges Engagement für die Stärkung der Rolle von Frauen in der heimischen Land- und Forstwirtschaft, ihr Wirken für Bildung, Gleichstellung und Mitbestimmung sowie ihren Einsatz für bäuerliche Familien und den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft gewürdigt.
“Wir gratulieren Andrea Schwarzmann zu dieser außergewöhnlichen Ehrung. Sie hat als Bundesbäuerin (2013 - 2021) sowie als Landesbäuerin von Vorarlberg (2005 - 2025) nicht nur die Arbeit der Bäuerinnenorganisation entscheidend geprägt, sondern auch das Leben vieler Frauen in unserer Land- und Forstwirtschaft nachhaltig beeinflusst. Ihr Wirken war und ist darauf ausgerichtet, Bäuerinnen zur Weiterbildung zu motivieren und sie damit in ihren Qualifikationen zu stärken, aber ebenso ihre gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Teilhabe auszubauen“, würdigt Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger die Leistungen ihrer Vorgängerin.
“Mit Projekten wie ‘Lebensqualität Bauernhof‘ hat Andrea Schwarzmann die mentale Gesundheit der bäuerlichen Familie in den Fokus gerückt. Mit den ‘Aktionstagen‘ war sie seit 2015 Brückenbauerin von den bäuerlichen Erzeuger:innen zu den jungen Konsument:innen. Von der Weiterentwicklung des Lehrgangs ‘ZAMm unterwegs‘ profitieren heute viele agrarische Verbände und Organisationen, die eine der 645 Absolventinnen in ihren Reihen haben. Ein Wegweiser für mehr Gleichstellung ist die von ihr mitinitiierte und 2017 ins Leben gerufene ‘Charta für eine partnerschaftliche Interessenvertretung in der Land- und Forstwirtschaft‘, die mittlerweile auf Bundes- und Länderebene mehrere Dutzend Unterstützer hat“, unterstreicht Neumann-Hartberger.
“Dass Andrea Schwarzmann von der FAO nun unter die 100 Women Heroes gewählt worden ist, stellt eine besondere internationale Anerkennung ihres persönlichen Wirkens und zugleich eine schöne Auszeichnung für die österreichische Bäuerinnenarbeit dar“, zeigt sich die Bundesbäuerin erfreut.
“Wir gratulieren Andrea Schwarzmann zu dieser außergewöhnlichen Ehrung. Sie hat als Bundesbäuerin (2013 - 2021) sowie als Landesbäuerin von Vorarlberg (2005 - 2025) nicht nur die Arbeit der Bäuerinnenorganisation entscheidend geprägt, sondern auch das Leben vieler Frauen in unserer Land- und Forstwirtschaft nachhaltig beeinflusst. Ihr Wirken war und ist darauf ausgerichtet, Bäuerinnen zur Weiterbildung zu motivieren und sie damit in ihren Qualifikationen zu stärken, aber ebenso ihre gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Teilhabe auszubauen“, würdigt Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger die Leistungen ihrer Vorgängerin.
“Mit Projekten wie ‘Lebensqualität Bauernhof‘ hat Andrea Schwarzmann die mentale Gesundheit der bäuerlichen Familie in den Fokus gerückt. Mit den ‘Aktionstagen‘ war sie seit 2015 Brückenbauerin von den bäuerlichen Erzeuger:innen zu den jungen Konsument:innen. Von der Weiterentwicklung des Lehrgangs ‘ZAMm unterwegs‘ profitieren heute viele agrarische Verbände und Organisationen, die eine der 645 Absolventinnen in ihren Reihen haben. Ein Wegweiser für mehr Gleichstellung ist die von ihr mitinitiierte und 2017 ins Leben gerufene ‘Charta für eine partnerschaftliche Interessenvertretung in der Land- und Forstwirtschaft‘, die mittlerweile auf Bundes- und Länderebene mehrere Dutzend Unterstützer hat“, unterstreicht Neumann-Hartberger.
“Dass Andrea Schwarzmann von der FAO nun unter die 100 Women Heroes gewählt worden ist, stellt eine besondere internationale Anerkennung ihres persönlichen Wirkens und zugleich eine schöne Auszeichnung für die österreichische Bäuerinnenarbeit dar“, zeigt sich die Bundesbäuerin erfreut.
Laut FAO-Generaldirektor QU Dongyu gilt: “Wenn Frauen die Möglichkeit haben, sich umfassend einzubringen und Führungsverantwortung zu übernehmen, sind unsere Institutionen, Gemeinschaften und Agrar- und Ernährungssysteme stärker.“
Auch Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig gratuliert zu dieser bedeutenden internationalen Auszeichnung: “Die Wahl von Andrea Schwarzmann aus mehr als 600 Kandidatinnen aus 131 Ländern zu einer der 100 FAO Women Heroes ist eine außergewöhnliche Anerkennung für ihr langjähriges Engagement. Seit vielen Jahren setzt sie sich mit großer Überzeugung für bäuerliche Familienbetriebe und insbesondere für mehr Sichtbarkeit, Mitbestimmung und Verantwortung von Frauen in der Landwirtschaft ein. Als Landes- und Bundesbäuerin hat sie vielen Frauen Mut gemacht, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft unserer Landwirtschaft aktiv mitzugestalten. Ihr Einsatz für Bildung, Gleichstellung, starke ländliche Räume und die Zukunftsfähigkeit unserer bäuerlichen Strukturen wirkt weit über Österreich hinaus.“
Moosbrugger: Möge Andrea Schwarzmann viele weitere Bäuerinnen motivieren
“Andrea Schwarzmann war und ist nicht nur eine Bäuerin mit Leib und Seele, die weiß, was die Frauen auf den Höfen alles leisten und wo sie andererseits der Schuh drückt. Sie ist vielmehr auch eine höchst engagierte Interessenvertreterin. Mit hervorragendem Fachwissen, einem breiten Netzwerk und größtem persönlichen Einsatz hat sie es weit über die Grenzen Vorarlbergs und Österreichs geschafft, entscheidende Impulse für eine zukunftsweisende Land- und Forstwirtschaft, Versorgungssicherheit und Gesamtgesellschaft zu setzen und die Menschen für bäuerliche Anliegen zu gewinnen“ betont LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger.
“Dass Andreas Schwarzmann nun auch von der FAO geehrt worden ist, hat sie sich redlich verdient. Möge sie vielen anderen Bäuerinnen, aber auch Bauern als Vorbild dienen und diese motivieren, sich an wesentlichen Schalthebeln für unsere Land- und Forstwirtschaft und ein partnerschaftliches Miteinander einzusetzen“, hebt Moosbrugger hervor.
“Dass Andreas Schwarzmann nun auch von der FAO geehrt worden ist, hat sie sich redlich verdient. Möge sie vielen anderen Bäuerinnen, aber auch Bauern als Vorbild dienen und diese motivieren, sich an wesentlichen Schalthebeln für unsere Land- und Forstwirtschaft und ein partnerschaftliches Miteinander einzusetzen“, hebt Moosbrugger hervor.
Globales Auswahlverfahren, 600 Frauen aus 131 Ländern nominiert
Der Ehrung ist ein äußerst wettbewerbsintensives globales Auswahlverfahren vorausgegangen, zu dem mehr als 600 Frauen aus über 131 Ländern nominiert worden sind. Dass spiegle die außergewöhnlichen Leistungen von Frauen in allen Regionen der Welt wider, heißt es im Ernennungsschreiben. Schwarzmanns Führungsqualitäten, ihr Engagement und ihr Wirken würden unter den Kandidatinnen als “wahrhaft bemerkenswert“ hervorstechen.