Tag des Erdapfels: Bewusste Kaufentscheidung stärkt die regionale Erdäpfelproduktion
Am Tag des Erdapfels am 18. September steht eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel im Mittelpunkt. Die AMA-Marketing nimmt den Aktionstag zum Anlass, den Zusammenhang zwischen bewusster Kaufentscheidung, regionaler Produktion und langfristiger Versorgungssicherheit hervorzuheben.
“Die Landwirtschaft arbeitet mit der Natur - und damit sind die Bedingungen von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Gerade bei einem Grundnahrungsmittel wie dem Erdapfel zeigt sich, wie wertvoll eine starke regionale Produktion ist. Was wir aus dem Regal nehmen, wird wieder nachgeschlichtet - und was nachgeschlichtet wird, muss auch wieder produziert werden. Damit verbindet uns jeder Griff ins Regal mit den Bäuerinnen und Bauern, die unsere Lebensmittel produzieren, unsere Kulturlandschaft pflegen und wesentlich zu unserer Versorgungssicherheit beitragen“, sagt Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing.
Handel setzt flächendeckend auf AMA-Gütesiegel-Erdäpfel
“Dieses Jahr hat die Landwirtschaft besonders gefordert. Auch bei den Erdäpfeln werden die Knollen heuer etwas kleiner sein und der Ertrag wird aufgrund der Trockenheit im Sommer 2026 geringer ausfallen. Aber eines können wir klar sagen: Die Qualität ist hoch. Der Lebensmitteleinzelhandel steht hinter der regionalen Landwirtschaft und führt AMA-Gütesiegel-Erdäpfel flächendeckend in seinen Regalen. Das ist ein starkes Zeichen für unsere Bäuerinnen und Bauern“, sagt Lorenz Mayr, Erdäpfelbauer und Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing.
Eine einfache Orientierung beim Einkauf bietet das AMA-Gütesiegel. Es steht für geprüfte Qualität, nachvollziehbare Herkunft und unabhängige Kontrollen entlang der Wertschöpfungskette. Ausschließlich Speiseerdäpfel der Qualitätsklasse 1 dürfen das AMA-Gütesiegel tragen.
“Gerade in einem Jahr, in dem Wetterextreme und steigende Kosten die Landwirtschaft vor große Herausforderungen stellen, ist die Entscheidung am Einkaufsregal ein wichtiges Signal. Erdäpfel sind ein fixer Bestandteil des österreichischen Speiseplans - 2025 wurden hierzulande durchschnittlich rund 54 Kilogramm pro Kopf konsumiert. Umso wichtiger ist es, beim Einkauf auf geprüfte Qualität und nachvollziehbare Herkunft zu achten. Das AMA-Gütesiegel macht beides sichtbar und gibt Konsumentinnen und Konsumenten damit eine klare Orientierung“, so Mutenthaler-Sipek.
Niederösterreich ist Österreichs größtes Erdäpfel-Anbaugebiet
Ein Großteil der Erdäpfelproduktion konzentriert sich auf Niederösterreich. Rund 77% der Anbaufläche befinden sich in diesem Bundesland. Weitere bedeutende Anbaugebiete liegen im Burgenland und in Oberösterreich. Rund 20% der Anbauflächen werden biologisch bewirtschaftet.
1.071 Speiseerdäpfel-Produzentinnen und -Produzenten bauen im Jahr 2026 nach den AMA-Gütesiegel-Richtlinien an. Sie kultivieren auf einer Fläche von 10.800 Hektar Speiseerdäpfel in AMA-Qualität. Von den 1.071 AMA-Gütesiegel-Betrieben sind 257 Biobetriebe.