Schweine- und Ferkelpreise KW 21/2026
Zwar wird in wenigen Regionen von knapper werdenden Mengen berichtet, in Summe überwiegt jedoch das ausgeglichene Angebot, welches durch fehlende Abnahmeimpulse die Preisdiskussionen in Richtung Reduktion leitet. Betrachtet man den Markt in Südeuropa, so befinden wir uns in der Zwischensaison, in der die Flaute am Fleischmarkt Tradition hat. In Spanien kämpft man ebenfalls damit, die wöchentlich angemeldeten Partien zu verwerten, wobei stellenweise sogar Schlachttage ausgesetzt werden. Ein Anstieg des durchschnittlichen Schlachtgewichtes ist die Folge. Die durch den ASP-Ausbruch induzierte Verschiebung der Warenströme beeinflusst nicht nur den spanischen Markt selbst. Durch das Regionalisierungsabkommen gelangt weitaus mehr spanisches Schweinefleisch in die übrigen EU-Mitgliedsstaaten als in der Vergangenheit. Der Markt bleibt europaweit angespannt.
In Österreich schlägt die Marktsituation in die Kerbe der vergangenen Woche. Die Pattsituation am Fleischmarkt läuft zum einen Gefahr, durch die Feiertagslage und drohende Überhangsbildung negative Tendenzen anzunehmen, zum anderen könnte sich die Situation bei anhaltendem Grillwetter rasch ins Positive drehen. Zuletzt erholte sich der Absatz im Edelteilbereich etwas, wobei der Erlös der Schlachtunternehmen im Hinblick auf das gesamte Schwein noch unzufriedenstellend bleibt.
Auf Produzentenseite belasten die durch die "Iran-Krise" ausgelösten, steigenden Produktionskosten die Wirtschaftlichkeit. Gleichermaßen bekommt auch die spezialisierte Ferkelproduktion die mageren Marktverhältnisse des Mastsektors zu spüren. Nach Abwägung aller Faktoren wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
In Österreich schlägt die Marktsituation in die Kerbe der vergangenen Woche. Die Pattsituation am Fleischmarkt läuft zum einen Gefahr, durch die Feiertagslage und drohende Überhangsbildung negative Tendenzen anzunehmen, zum anderen könnte sich die Situation bei anhaltendem Grillwetter rasch ins Positive drehen. Zuletzt erholte sich der Absatz im Edelteilbereich etwas, wobei der Erlös der Schlachtunternehmen im Hinblick auf das gesamte Schwein noch unzufriedenstellend bleibt.
Auf Produzentenseite belasten die durch die "Iran-Krise" ausgelösten, steigenden Produktionskosten die Wirtschaftlichkeit. Gleichermaßen bekommt auch die spezialisierte Ferkelproduktion die mageren Marktverhältnisse des Mastsektors zu spüren. Nach Abwägung aller Faktoren wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.
Schweinenotierungspreis
| Notierungspreis | Berechnungsbasis | |
| Mastschweine | € 1,72 (+/- 0,00) | € 1,62 |
| Zuchten | € 0,99 (+/-0,00) | € 0,89 |
Ferkelpreise (VLV) von DI Johann Stinglmayr
Ferkelmarkt: Angebot und Nachfrage weitgehend ausgeglichen
Die Auswirkungen der zuletzt reduzierten Schlachtschweinepreise sind auf den europäischen Ferkelmärkten deutlich zu spüren. Es ist überall ein zunehmend zögerliches Kaufinteresse der Schweinemäster erkennbar. Das nach wie vor überschaubare Angebot hilft aber, die Märkte weitgehend pünktlich räumen zu können. Die Hochrechnungen aus den geborenen und abgesetzten Ferkeln deuten jedoch in den nächsten Wochen auf steigende Angebotsmengen hin.
Auch in Österreich zeigen sich idente Marktentwicklungen wie im übrigen Europa. Die Mästernachfrage fällt inzwischen schwächer aus und das Ferkelangebot zeigt eine steigende Tendenz. In Anbetracht weitgehend ausgeglichener Mengenverhältnisse bleibt die heimische Ferkelnotierung unverändert zur Vorwoche.
Die Auswirkungen der zuletzt reduzierten Schlachtschweinepreise sind auf den europäischen Ferkelmärkten deutlich zu spüren. Es ist überall ein zunehmend zögerliches Kaufinteresse der Schweinemäster erkennbar. Das nach wie vor überschaubare Angebot hilft aber, die Märkte weitgehend pünktlich räumen zu können. Die Hochrechnungen aus den geborenen und abgesetzten Ferkeln deuten jedoch in den nächsten Wochen auf steigende Angebotsmengen hin.
Auch in Österreich zeigen sich idente Marktentwicklungen wie im übrigen Europa. Die Mästernachfrage fällt inzwischen schwächer aus und das Ferkelangebot zeigt eine steigende Tendenz. In Anbetracht weitgehend ausgeglichener Mengenverhältnisse bleibt die heimische Ferkelnotierung unverändert zur Vorwoche.
Ferkelnotierungspreis
| Preis KW 21/2026 | Veränderung zur Vorwoche | |
| Ö-PIG Notierungspreis | € 3,15 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis NÖ | € 3,15 | (+/- 0,00) |
| Ö-PIG Notierungspreis Stmk. | € 3,15 | (+/- 0,00) |
| Notierungspreis Mastschweine | € 1,72 | (+/- 0,00) |
| Zuchten- Notierungspreis | € 0,99 | (+/- 0,00) |