"Im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014-2020 muss der Bedeutung der österreichischen Bäuerinnen für die heimische Landwirtschaft mit einem stärkeren Fokus auf die Verbesserung der Situation der Bäuerinnen Rechnung getragen werden," forderte Anna Höllerer anlässlich der Übergabe des ARGE Bäuerinnen Positionspapiers zur GAP 2014-2020 bei der Klausur des Bauernbundpräsidiums in Krems.
Österreichische Bäuerinnen nehmen eine bedeutende Rolle in der Betriebsführung und bei der Arbeit auf den Betrieben ein. Rund 40 % der österreichischen Betriebe werden von Bäuerinnen und weitere 15 % der Betriebe werden gemeinsam von Ehepartnern geführt.
"Im Wissen um die Bedeutung einer multifunktionalen Landwirtschaft schaffen Bäuerinnen neuartige wirtschaftliche Standbeine auf ihren land- und forstwirtschaftlichen Betrieben", stellte Annemarie Brunner, Vorsitzende des Bauernbund Fachausschuss Bäuerinnen fest.
Die österreichischen Bäuerinnen fordern deshalb im Rahmen der GAP 2014-2020 die konsequente Umsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern, spezifische Förderungen für Investitionen im Bereich der Innovationen und Diversifizierungen und die ausreichende Dotierung eines Aus- und Weiterbildungsangebots speziell für Bäuerinnen.
Beim Bezirksbäuerinnenseminar in Bezau, Vorarlberg wurde von den anwesenden Bezirksbäuerinnen sowie den Landesbäuerinnen diese Position zu den laufenden Verhandlungen für eine GAP nach 2013 verabschiedet. Dieses GAP-Positionspapier der ARGE Bäuerinnen finden Sie im nachfolgenden Download am Ende dieses Artikels.
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Übergabe des GAP-Positionspapiers an Spitzen der Agrarpolitik
Baundesbäuerinn Anna Höllerer hat die Positionen der ARGE Bäuerinnen zur GAP im Rahmen der Klausurtagung des Bauernbundpräsidiums an Bauernbundpräsident, Landwirtschaftsminister und LK-Präsident übergeben.
GAP muss Bedeutung der Bäuerinnen hervorheben
15.05.2012


