Bildungs-Resolution an Berlakovich und Köstinger übergeben © Archiv
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Höllerer: "Bäuerinnenbildung unabdingbar für einen erfolgreichen landwirtschaftlichen Betrieb"

Bäuerinnen und Landfrauen aus fünf Ländern verfassten beim Fünf-Länder-Treffen in der Südsteiermark eine Resolution zum Thema Bildung. Diese Resolution wurde nun vor kurzem beim Bundesbauerntag in Linz an Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich und EP-Abgeordnete Elisabeth Köstinger übergeben.
Das Thema "Bildung für Bäuerinnen und Frauen im ländlichen Raum" stand beim diesjährigen Fünf-Länder-Treffen der deutschsprachigen Bäuerinnen- und Landfrauenverbände im Mittelpunkt. Dieses Jahr war die ARGE Österreichische Bäuerinnen von 4. bis 6. September 2011 in der Südsteiermark Gastgeberin für Berufskolleginnen aus Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz und Südtirol. Die Landfrauen- und Bäuerinnenverbände dieser Länder vertreten rund 750.000 Bäuerinnen und Landfrauen im deutschsprachigen Alpenraum.

Fünfländertreffen der landfrauen und bäuerinnen in südsteiermark4333 © Archiv
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Mit unserer Bildungsarbeit sensibilisieren wir die Landfrauen und Bäuerinnen für die aktuellen Themen und motivieren sie, Verantwortung zu übernehmen in der Landwirtschaft, in Politik und Gesellschaft", erklärte Anna Höllerer, Vorsitzende der ARGE Bäuerinnen in der LK Österreich, zur Weiterbildung der Bäuerinnen und Landfrauen. Die Vertreterinnen aus den fünf teilnehmenden Ländern diskutierten aktuelle Bildungsfragen und mögliche Strategien für die Zukunft. Die Ergebnisse wurden in einer gemeinsamen Resolution fixiert. Darin heißt es, dass eine qualitativ hochwertige Weiterbildung für Bäuerinnen und Landfrauen unabdingbar ist, um Verantwortung im Betrieb und Gesellschaft übernehmen zu können. Es wird dadurch auch die Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe sichergestellt und schließlich gibt Bildung den Bäuerinnen und Landfrauen neue Perspektiven, um im ländlichen Raum zu bleiben.

5-Ländertreffen © ARGE Bäuerinnen/Kaiser
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Bäuerinnen und Landfrauen brauchen daher auch in Zukunft spezifische Aus- und Weiterbildungsprogramme. Diese Bildungsprogramme sind aus nationalen und europäischen Fördermitteln in ausreichender Höhe zu finanzieren, heißt es in der Resolution. Speziell im unternehmerischen Bereich soll die Weiterbildung gefördert werden, da unternehmerische Bildung für die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe unerlässlich ist.
 Innovative Standbeine der Diversifizierung werden vor allem von Frauen geschaffen und weiterentwickelt. Weiters müssen durch maßgeschneiderte Bildungsangebote die Qualifikation und Motivation von Bäuerinnen und Landfrauen zur Mitarbeit in agrarischen und kommunalen Gremien verstärkt gefördert werden.
Dadurch soll eine repräsentative Teilhabe der Bäuerinnen und Landfrauen in Entscheidungsgremien von Politik und Wirtschaft rasch erreicht werden, fordern die fünf Präsidentinnen der Bäuerinnen und Landfrauen.

21.09.2011