Die vertritt Landarbeiter wie Arbeitnehmer in Gärtnereien, Lagerhäusern und Forstbetrieben. Je nach Saison sind es 3500 bis 4000 Personen.
Sein Haupteinsatz werde sich der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft widmen, sagte er. Es gehe um die Einhaltung von Verträgen für die Arbeitnehmer. Festzustellen sei, dass die Wirtschaftskrise mit dem Spardruck oft als Vorwand für die Nicht-Einhaltung genommen werden. Sucher tritt auch gegen den Unterschied zwischen Arbeitern und Angestellten im Arbeitsrecht auf. Er will erreichen, dass in Betrieben mit weniger als fünf Dienstnehmern ebenfalls eine Kündigungsanfechtung wegen Sozialwidrigkeit möglich sein.
Wichtig ist der Interessenvertretung, dass sie Beratung für die Mitglieder und gute Fördermöglichkeiten etwa für Wohnraumbeschaffung anbieten kann, betonte Winkler (ÖVP), der die Parteipolitik immer hintangehalten hat. Er ist vorzeitig ausgeschieden, die turnusmäßigen Wahlen finden im Herbst statt. Da muss sich Sucher, der östereichweit der Jüngste in diesem Amt ist, mit dem Bonus der Präsidentschaft neuerlich der Wahl stellen.
Auf den Vizepräsidentensessel rückte der Eberndorfer Franz Gomernik nach, neue Kammerräte sind Adolf Buchatschek und Hermann Besser.

