Gesunde Ernährungsgewohnheiten werden am leichtesten in der Kindheit erworben. Wer also bereits von klein auf regelmäßig zu Obst und Gemüse greift, wird dies auch als Erwachsener gerne tun.
" Bereits im Kindergarten und in der Schule sollte man daher den Kindern gesunde Ernährung auf spielerische Weise vermitteln und ihnen auch aufzeigen, woher die gesunden Lebensmitteln stammen und wer sie erzeugt. Unsere bestens geschulten Seminarbäuerinnen, die auch in Schulen kommen, haben überaus gute Erfahrungen gemacht. Das Interesse ist groß, weil durch diese anschauliche und sehr persönliche Form der Ernährungsinformation den Schülern wichtiges Wissen über Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt vermittelt wird. Aus diesem Grund wollen wir die Einsätze unserer Seminarbäuerinnen in den nächsten Jahren noch kontinuierlich ausbauen", hat sich Anna Höllerer, Vorsitzende der ARGE Österreichische Bäuerinnen in der LK Österreich, zum Ziel gesetzt.
Die Bundesbäuerin verweist in dem Zusammenhang einmal mehr auch auf das neue Schulobstprogramm, das nach dem Vorbild der Schulmilch-Aktion heuer zu Schulbeginn von Umweltminister Niki Berlakovich gestartet wurde. Zudem werde diese Schulobstaktion von einer Aufklärungskampagne begleitet, die den Kindern und Jugendlichen die Vorteile von saisonalem Obst und Gemüse aus regionalem Anbau vor Augen führt.
"Kinder essen das gerne, was sie häufig vorgesetzt bekommen und daher ist es umso wichtiger, dass in den Schulbuffets künftig mehr Obst & Gemüse sowie Milchprodukte in Form von gesunden, schmackhaften Snacks angeboten werden. Österreichs Bäuerinnen und Bauern könnten hier die Lücke füllen und Schulbuffets mit gesunden Schuljausen beliefern", appellierte Höllerer an Lehrer und Elternvereine, das Angebot in Schulbuffets mit frischen bäuerlichen Lebensmittel aus der Region zu bereichern.
Gleichzeitig verweist die Bundesbäuerin auf Angebote wie z.B. "Schule am Bauernhof", wo die Kinder auch einen Blick hinter die Kulissen beim bäuerlichen Lebensmittelproduzenten werfen können.
"Gerade durch den Konsum qualitativ hochwertiger, heimischer Produkte können wir Kindern und Jugendlichen eine größere Wertschätzung für das Lebensmittel und dessen Ursprung nahe bringen. Ein Großteil der heimischen Schulmilchlieferanten bietet den Kindern auch regelmäßig Besuche auf ihrem Schulmilchbauernhof an. Aber auch im Rahmen der Aktion Schule auf dem Bauernhof können wir bei den Konsumenten von morgen das Bewusstsein dafür schaffen, was alles hinter der Produktion eines Grundnahrungsmittels steckt", unterstrich Höllerer.
größer
Höllerer: Mehr Milchprodukte, Obst & Gemüse für Schulbuffets
Seminarbäuerinnen informieren Kinder über gesunde Schuljause, Landwirtschaft & Umwelt
22.09.2009


