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Ortsbäuerinnen und Stellvertreterinnen vom Hinterwald bringen ihre Ideen, Anregungen und Wünsche vor. © Archiv

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Bäuerinnenorganisation - Infoveranstaltung mit Landesbäuerin Andrea Schwarzmann

Seit nunmehr 30 Jahren hat sich die Bäuerinnenorganisation als wichtige Institution für die Bäuerinnen im ganzen Land bewährt.
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Wo steht sie heute, wie soll sie künftig aufgestellt sein?
 
Bei sogenannten Informationsnachmittagen in allen Landesteilen diskutierten Landesbäuerin Andrea Schwarzmann und Bäuerinnenreferentin FL Evy Halder die Zukunft der Organisation mit den Ortsbäuerinnen und ihren Stellvertreterinnen.
 
Die Landesbäuerin warb mit großem Engagement für die Fortführung und Erneuerung der Organisation: "Ich kann andere nur begeistern, wenn ich selbst begeistert bin". Zudem hat die Organisation als Fachverband der Landwirtschaftskammer – sie ist kein Verein! – gute Möglichkeiten, die Anliegen der Bäuerinnen voranzubringen. Die Verankerung im Kammergesetz und ein eigenes Budget erleichtern dieses Unterfangen. Wie sich die Bäuerinnen als Organisation darstellen und behaupten, wird künftig wichtiger denn je sein.


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"Die Ziele sind über die Jahre gleich geblieben, die Themen haben sich verändert", deutete Evy Halder auf Beständigkeit und Aufgeschlossenheit der Organisation. Sie soll die Gemeinschaft der Bäuerinnen stärken und das Weiterbildungsangebot forcieren. Beispielsweise erfüllen die Bäuerinnen eine wichtige Aufgabe als Botschafterinnen, wenn es um die Partnerschaft zum Konsumenten geht. Andererseits obliegt es ihnen, die Lebensqualität am Bauernhof im Auge zu behalten. Besondere Bedeutung kommt dem Bäuerinnenbildungsprogramm zu, das mit Kursangeboten auf persönlicher und fachlicher Ebene stets die Weiterentwicklung der einzelnen Bäuerin unterstützt. Solide Ausbildung sowie der Austausch über die Gemeindegrenzen hinweg fanden gute Resonanz und werden fortgeführt.

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Jede Bäuerin ist gleichwertig
 
Als Diskussionsgrundlage und Anregung legte Andrea Schwarzmann ihre Vorstellungen von der Bäuerinnenorganisation dar. "Jede Bäuerin ist gleichwertig." Das heißt, ungeachtet der Betriebstruktur, -form oder -größe soll sich jede Bäuerin der Organisation zugehörig fühlen können. Trotz Veränderungen in der Landwirtschaft, ihrem Umfeld, in den Familien, neuen Aufgaben der Bäuerinnen und geänderten Anforderungen an die Bäuerinnenorganisation sieht die Landesbäuerin optimistisch in die Zukunft. "Wir müssen für alle interessant und attraktiv bleiben." Deshalb sind die Besuche in den einzelnen Teilen des Landes so wichtig, um den Gedankenaustausch zu pflegen, Stimmungen und Meinungen einzufangen.

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Für die Modernisierung der Bäuerinnenorganisation wird derzeit an einem neuen Slogan gearbeitet. Der lautet bislang: "Die Bäuerin mit Fach- und Sozialkompetenz". Mit diesem neuen, modernen Begriff sollen sich auch junge Bäuerinnen angesprochen fühlen. Alle Generationen sollen sich in der Bäuerinnenorganisation gut aufgehoben fühlen, erklärte die Landesbäuerin vor den Ortsbäuerinnen und Stellvertreterinnen in den Gebieten Hinterwald, Leiblachtal, Monatfon, Oberland, Vorderland/Unterland, Innerland, Vorderwald, Großwalsertal und Kleinwalsertal. Jede Ortschaft und jedes Gebiet soll eigene Gestaltungsmöglichkeiten haben, ob mehr fachlich oder gesellschaftlich ausgerichtet. Nicht Konkurrenzdenken, sondern gelebtes Miteinander und Akzeptanz sei der Weg.
 

Aus dem gemeinsamen Austausch wurden jeweils sehr "intensive Nachmittage".
 
Über die Meinungen der Ortsbäuerinnen wird in der nächsten Ausgabe von "Unser Ländle" berichtet.
 


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