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Bereits beim Meistertag am 12. Jänner 2007 griff die Arbeitsgemeinschaft der Meister das Thema Bioethanol auf und lud sich mit DI Walter Schragen einen Fachmann auf diesem Gebiet ein. Fast 2 Jahre später konnten sich die Meister des Landes von den Gegebenheiten in Pischelsdorf vor Ort überzeugen. Am 14. und 18. November organisierte die Arbeitsgemeinschaft nämlich 2 Exkursionen nach Pischelsdorf.
Seit dem 26. Mai 2008 ist die Anlage in Pischelsdorf nun in Vollbetrieb und beeindruckt nicht nur durch den modernsten Stand der Technik auf diesem Gebiet, sondern auch mit den dazugehörenden Eckdaten. So wurde die Anlage in einer Rekordzeit von nur 14 Monaten errichtet und kann mit einer Tagesproduktion an Bioethanol von 570 m3 aufwarten.
Die dafür notwendigen Rohstoffe, wie Weizen, Mais und Zuckerrübendicksaft werden von den heimischen Landwirten produziert. Insgesamt 620.000 Tonnen Rohstoffe werden jährlich in Pischelsdorf verarbeitet. An 350 Tagen im Jahr läuft die Anlage 24 Stunden täglich und produziert so 99,96 %iges Bioethanol, dass vorwiegend an die OMV abgegeben wird. Viele der MeisterInnen im Burgenland sind über die Rübenbauern mit 25% an der Anlage in Pischelsdorf beteiligt.
ARGE-Meister besichtigen das Bioethanolwerk in Pischelsdorf
10,5 ha Fläche des Grundstückes, 240.000 m3 Jahresproduktion an Bioethanol, 160.000 t Futtermittelproduktion im Jahr, 125 Millionen Investitionsvolumen – das die beeindruckenden Zahlen, Daten und Fakten, die die rund 60 MeisterInnen der ARGE-Meister Burgenland bei den beiden Exkursionen in die AGRANA Bioethanolanlage in Pischelsdorf zu hören bekamen.
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Ebenfalls positiv fällt die CO2 –Reduktion der Anlage ins Gewicht und die positive Energiebilanz von 1:2,7. Dabei wird im Werk, je nach Verfügbarkeit der Rohstoffe, eine Mischung von 60% Weizen, 30% Mais und 10% Zuckerrübendicksaft gefahren. Ein wichtiger zusätzlicher Absatzmarkt für die heimischen Landwirte.
Die fachmännische Aufarbeitung der Thematik vor Ort durch Ing. Perina, den Geschäftsführer der Bioethanolanlage Pischelsdorf und Ing. Makics, traf genau den Geschmack der mitgereisten Mitglieder und Interessierten. Den Abschluss zweier hoch interessanter Tage bildete jeweils ein gemütlicher Heurigenbesuch.
Die ARGE-Meister Burgenland bleibt auch weiterhin am Ball, wenn es darum geht agrarpolitische und wirtschaftliche Themen für die MeisterInnen des Landes aufzuarbeiten und anzubieten.
Ing. Michael Michlits
Die fachmännische Aufarbeitung der Thematik vor Ort durch Ing. Perina, den Geschäftsführer der Bioethanolanlage Pischelsdorf und Ing. Makics, traf genau den Geschmack der mitgereisten Mitglieder und Interessierten. Den Abschluss zweier hoch interessanter Tage bildete jeweils ein gemütlicher Heurigenbesuch.
Die ARGE-Meister Burgenland bleibt auch weiterhin am Ball, wenn es darum geht agrarpolitische und wirtschaftliche Themen für die MeisterInnen des Landes aufzuarbeiten und anzubieten.
Ing. Michael Michlits
19.11.2008


