Resolution der Bäuerinnen zum Thema Bildung
Bäuerinnen und Landfrauen aus fünf Ländern verfassten beim Fünf-Länder-Treffen in der Südsteiermark eine Resolution zum Thema Bildung.
Die Vertreterinnen aus den fünf teilnehmenden Ländern diskutierten aktuelle Bildungsfragen und mögliche Strategien für die Zukunft. Die Ergebnisse wurden in einer gemeinsamen Resolution fixiert.
Im Vorjahr war die ARGE Österreichische Bäuerinnen von 4. bis 6. September 2011 in der Südsteiermark Gastgeberin für Berufskolleginnen aus Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz und Südtirol. Die Landfrauen- und Bäuerinnenverbände dieser Länder vertreten rund 750.000 Bäuerinnen und Landfrauen im deutschsprachigen Alpenraum.
In der Bildungs-Resolution der Bäuerinnen heißt es, dass eine qualitativ hochwertige Weiterbildung für Bäuerinnen und Landfrauen unabdingbar ist, um Verantwortung im Betrieb und Gesellschaft übernehmen zu können. Es wird dadurch auch die Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe sichergestellt und schließlich gibt Bildung den Bäuerinnen und Landfrauen neue Perspektiven, um im ländlichen Raum zu bleiben.
Bäuerinnen und Landfrauen brauchen daher auch in Zukunft spezifische Aus- und Weiterbildungsprogramme.
Diese Bildungsprogramme sind aus nationalen und europäischen Fördermitteln in ausreichender Höhe zu finanzieren, heißt es in der Resolution.
Speziell im unternehmerischen Bereich soll die Weiterbildung gefördert werden, da unternehmerische Bildung für die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe unerlässlich ist.
Innovative Standbeine der Diversifizierung werden vor allem von Frauen geschaffen und weiterentwickelt. Weiters müssen durch maßgeschneiderte Bildungsangebote die Qualifikation und Motivation von Bäuerinnen und Landfrauen zur Mitarbeit in agrarischen und kommunalen Gremien verstärkt gefördert werden.
Dadurch soll eine repräsentative Teilhabe der Bäuerinnen und Landfrauen in Entscheidungsgremien von Politik und Wirtschaft rasch erreicht werden, fordern die fünf Präsidentinnen der Bäuerinnen und Landfrauen.
Innovative Standbeine der Diversifizierung werden vor allem von Frauen geschaffen und weiterentwickelt. Weiters müssen durch maßgeschneiderte Bildungsangebote die Qualifikation und Motivation von Bäuerinnen und Landfrauen zur Mitarbeit in agrarischen und kommunalen Gremien verstärkt gefördert werden.
Dadurch soll eine repräsentative Teilhabe der Bäuerinnen und Landfrauen in Entscheidungsgremien von Politik und Wirtschaft rasch erreicht werden, fordern die fünf Präsidentinnen der Bäuerinnen und Landfrauen.
11.06.2012
